"Konferenz IKT für Nachhaltigkeit", Zürich, Schweiz
Unternehmen aus dem Sektor der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) beschäftigen in der Europäischen Union rund 6,6 Millionen Menschen und sind für über 40 % des allgemeinen Produktivitätszuwachses verantwortlich. IKT ist bereits in fast jedem Sektor der europäischen Wirtschaft präsent, doch die Europäische Kommission fördert ihre weitere Verbreitung, damit die Wirtschaft umweltfreundlicher werden kann.
Informations- und Kommunikationstechnologien können zur Drosselung der globalen Erwärmung beitragen, doch der Sektor gerät auch durch andere Sektoren unter wachsenden Druck. Jüngste Studien haben gezeigt, dass von virtuellen Technologien wie Teleworking, Video-Konferenzen und E-Commerce nicht viel erwartet werden kann. Obwohl diese Technologien immer alltäglicher werden, macht die "Dematerialisierung" der Wirtschaft nur 6 % der Kohlendioxideinsparungen aus, die der IKT-Sektor voraussichtlich erreichen könnte. Diese Studien haben umso mehr gezeigt, wie dringend wir unseren Energieverbrauch in Zusammenhang mit der Art, wie wir in einer klimaverträglichen Welt leben, arbeiten und spielen überdenken müssen. Neue Geschäftsmodelle, die klimafreundliche Alternativen vorantreiben, können in allen Wirtschaftssektoren entwickelt werden.
Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Gelegenheit zur Erörterung Möglichkeiten, die IKT bietet, um unsere Welt nachhaltiger zu gestalten. Das Sparen von Energie und Materialressourcen durch Schaffung von mehr Wert durch geringeren Einsatz natürlicher Ressourcen sowie steigende Lebensqualität für alle, ohne dabei die Möglichkeiten der zukünftigen Generationen, ihren Bedarf zu decken, einzuschränken.Weitere Informationen sind abrufbar unter:
http://www.ict4s.org/the-conference/about/(öffnet in neuem Fenster)