Von der Gemeinsamen Forschungsstelle durchzuführendes Forschungsprogramm (EWG, Euratom) - Umwelt und Ressourcen - 1977-1979
Das Programm ergänzte die von GD XII durchgeführten Programme indirekter und konzertierter Aktionen und bot Unterstützung für den Aktionsplan der Gemeinschaft für die Umwelt. Es entsprach dem GFS-Programm von 1973-1976 in diesem Bereich.
Wissenschaftliche Unterstützung für den Aktionsplan der Gemeinschaft für die Umwelt.
Zwei Teile:
- Studie der Bahnen und Auswirkungen gefährlicher Chemikalien, die von der Industrie in beträchtlichen Mengen hergestellt und in die Umwelt abgegeben werden:
. Daten-und Informationsnetz über umweltrelevante Chemikalen (ECDIN) für die Speicherung von umweltrelevanten Informationen dieser Substanzen;
. Eindringen von aus Kraftfahrzeugkraftstoffen und aus mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerken stammenden Schwermetallen in den menschlichen Körper;
. Schädliche Effekte des Eindringens zu grosser Mengen von Phosphaten und Stickstoffverbindungen in das Wasser;
. Teilchenbildung in der Luft;
- Untersuchung von Umwelt- und Ressourcen-Managementanwendungen der neuen Technik der Fernerkundung aus der Luft und dem Weltraum für die Gemeinschaft:
. Fernbestimmung und Inventarisierung landwirtschaftlicher Ressourcen (Nutzpflanzen und Wälder);
. Vorhaben "Europäischer Verband von Wissenschaftlern im Bereich Umweltverschmutzung" (European Association of Scientists in Environmental Pollution - EASEP) unter Verwendung des Nimbus-7 Satelliten.
Die Kommission, die vom Verwaltungsrat der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) unterstützt wurde, sorgte für die Durchführung des Programms und nahm dabei die Dienste der GFS (Ispra) in Anspruch.
Die Verbreitung der Kenntnisse, die bei der Durchführung des Programms gewonnen wurden, erfolgte entsprechend der Verordnung des Rats (EWG) Nr. 2380/74 vom 17. September 1974 (Amtsblatt Nr. L 255 vom 20.9.1974) über die Regelung für die Verbreitung von Kenntnissen im Rahmen der Forschungsprogramme der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.