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Inhalt archiviert am 2023-03-27

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Von der Gemeinsamen Forschungsstelle auszuführendes Forschungsprogramm (Euratom, EWG) - Hochtemperaturwerkstoffe -, 1984-1987

 
Teil des ersten Rahmenprogramms (1984-1987) unter Unteraktivität 2.1: "Industrielle Technologien" und Teil des Forschungsaktionsprogramms (FAP) "Industrielle Technologien".
Stimulierung der Entwicklung und industriellen Nutzung fortgeschrittener Werkstoffe für Hochtemperaturanwendungen, Evaluierung des Verhaltens solcher Werkstoffe in aggressiven Umgebungen, Prüfung experimenteller Methoden für die Anwendung von Labordaten in bezug auf Teilkomponenten und zur Einrichtung einer Datenbank und eines Informationsaustauschzentrums für Hochtemperaturwerkstoffe.
Fünf Bereiche:

- Stähle und Legierungen:
Untersuchung der Eignungsfähigkeit ausgewählter industrieller Hochtemperaturwerkstoffe (HTM) für den Einsatz in aggressiven Umgebungen;

- Teilkomponenten von Legierungen:
Untersuchung von experimentellen Verfahren für die Anwendung der im Labor erhaltenen Eigenwertdaten;

-Keramiktechnik:
Interesse an der Durchführbarkeit der Nutzung der Vorteile von keramischen Teilkomponenten in strukturellen Hochtemperatur-Korrosionsanwendungen;

- Datenbank für Hochtemperaturwerkstoffe (HTM-DB):
Zusammenstellung von ausgewählten Eigenschaften, die für HTM von Bedeutung sind; die Datenbank mit Information aus den COST-Aktionen und BRITE-Projekten, war so entworfen, daß sie Daten koordinieren und standardisieren kann;

- HTM-Informationszentrum:
Zusammentragen und Verbreitung von Werkstoffinformation, Bestimmung und Evaluierung von zukünftigen F&E-Anforderungen und Förderung der interaktiven Forschungszusammenarbeit.
Die Kommission war mit Unterstützung des Aufsichtsrats der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) für die Durchführung des Programms verantwortlich, das von der GFS-Einrichtung in Petten (Niederlande) mit einem Beitrag durch die Ispra-Anlage in Italien ausgeführt wurde.

Die Verbreitung der Kenntnisse erfolgte gemäß der Verordnung (EWG) des Rates Nr. 2380/74 vom 17. September 1974 (Amtsblatt Nr. L 255 vom 20.9.1974) über die Regelung für die Verbreitung von Kenntnissen im Rahmen der Forschungsprogramme der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft.

Die Kommission unterbreitete dem Rat und dem Europäischen Parlament Jahresberichte über die Durchführung des Programms. Außerdem war eine von unabhängigen Sachverständigen durchgeführte abschließende kritische Analyse vor dem Vorschlag eines weiteren Vierjahresprogramms zu unterbreiten.
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