Von der Gemeinsamen Forschungsstelle durchzuführendes Forschungsprogramm (Euratom, EWG) - Zukünftige Energieformen - Wasserstoff -, 1977-1979
Die Bedeutung von Wasserstoff liegt in seinem Potential als ein anpassungsfähiger synthetischer Brennstoff und Mittel zur Speicherung und zum Transport von Energie. Das Programm beruhte auf den Forschungsergebnissen des vorherigen Programms, das die vielversprechendsten thermochemischen Verfahren für künftige Forschung ausgewählt hatte, d.h. den sogenannten Mark 11 (Schwefel) Zyklus, den Mark 16 (Iod) Zyklus und den Mark 13 (Schwefel) Zyklus.
Die GFS spielte die Rolle der "Leitorganisation" in bezug auf die gemeinschaftlich mit der Internationalen Energie-Agentur organisierten Forschung.
Untersuchung der thermochemischen Erzeugung von Wasserstoff und um ihre Leistung im Vergleich mit der Elektrolyse zu bewerten.
Zwei Projekte:
- Thermochemische Verfahren zur Wasserspaltung;
- Ankopplung der Wärmequelle.
Die Kommission war mit Unterstützung des Aufsichtsrats der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) für die Durchführung des Programms verantwortlich und nahm hierzu die Dienste der GFS in Anspruch.
Die Verbreitung der aus der Durchführung der nichtnuklearen Teile des Programms resultierenden Information wurde in Übereinstimmung mit der Verordnung (EWG) des Rates Nr. 2380/74 vom 17. September 1974 (Amtsblatt Nr. L 255 vom 20.9.1974) durchgeführt, die die Bestimmungen für die Verbreitung von Information in Zusammenhang mit den Forschungsprogrammen der Europäischen Gemeinschaft annimmt.