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Inhalt archiviert am 2023-03-27

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Von der gemeinsamen Forschungsstelle durchgeführtes Forschungsprogramm (Euratom, EWG) - Kernbrennstoffe und Aktinide-Forscung -, 1984-1987

 
Teil des ersten Rahmenprogramms (1984-1987) unter Subaktivität 5.1: "Kernspaltung" sowie Teil des Forschungsaktionsprogramms (RAP): "Kernspaltung".

Fragen der Sicherheit waren von grundsätzlicher Bedeutung, insbesondere der Brennstoffzyklus und der sichere Betrieb mit plutoniumhaltigen Brennstoffen.

Die Arbeiten über Brennstoffschwellung wurde durch eine Einschätzung optimierter, fortschrittlicher Brennstoffe ersetzt. Grundsätzliche Informationen über das Verhalten von Kernbrennstoffen und Spaltprodukten unter normalen Verhältnissen wurden aus der Untersuchung von Störfällen in Kernreaktoren abgeleitet. Sicherheitsaspekte der Brennstoffverarbeitung und -aufarbeitung wurden ebenfalls untersucht.

Die Arbeiten an der Aufbereitung von Aktinidverbindungen und die Bestimmung ihrer physikalischen Eigenschaften werden im Rahmen gemeinschaftlicher Zusammenarbeit fortgesetzt.
Verbesserung der sicheren Verwendung von Kernbrennstoffen in Kernspaltungsreaktoren mit schnellem oder thermischen Neutronenfluß, Untersuchung sicherheitsbezogener Aspekte des Kernbrennstoffzyklus (Aktinidbildung, Handhabung von radioaktivem Material und Aufarbeitung von ausgebrannten Brennstoffelementen) sowie Durchführung von Aktinide-Grundforschung.
Vier Projekte:

- Grenzen der Einsatzmöglichkeiten von Kernbrennstoffen.
Verbesserung der technischen Leistung und der Sicherheit von Kernbrennstoffen sowie Untersuchung ihrer physikalischen Eigenschaften;

-Übergangsverhalten von Oxidbrennstoffen:
Untersuchung von Möglichkeiten zur Steigerung der Standzeit von Reaktorbrennstäben für Leichtwasserreaktoren;

- Sicherheit des Aktinidzyklus:
Untersuchung der Aktinidbildung im Reaktor, Verbesserung der Handhabungsbedingungen für radioaktives Material und Studium der Aufarbeitung von Kernbrennstoffen;

- Aktinide-Forschung:
Verständnis der Eigenschaften von aktinidhaltigen Feststoffen aus der Sicht der Elektronikstruktur ihrer Bestandteile und Beitrag der 5f-Elektronen zur chemischen Bindung.
Die Kommission war für die Durchführung des Programms verantwortlich, das vom Europäischen Institut für Transurane der GFS in Karlsruhe durchgeführt wurde. Dabei wurde sie vom Gouverneursrat der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) unterstützt.

Die Verbreitung der Informationen erfolgte gemäß der Ratsvorschrift (EWG) Nr. 2380/74 vom 17. September 1974 (Amtsblatt Nr. L 255 vom 20.9.1974) über die Verabschiedung von Maßnahmen zur Verbreitung von Informationen über die Forschungsprogramme für die Europäische Gemeinschaft.

Die Kommission unterbreitete dem Rat und dem Europäischen Parlament Jahresberichte über die Durchführung des Programms mit einer Überprüfung im dritten Jahr im Hinblick auf ein weiteres vierjähriges Programm. Außerdem wurde eine abschließende kritische, von unabhängigen Experten durchgeführte Analyse unterbreitet.
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