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Inhalt archiviert am 2023-03-27

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Forschungs- und Ausbildungsprogramm (Euratom) - Reaktorsicherheit -, 1973-1976

 
Dieses Programm über Reaktorsicherheit wurde gemäß dem Beschluß des Rats vom 17. Dezember 1970 über die Vorgehensweise bei der Verabschiedung von Forschungs- und Ausbildungsprogrammen (Amtsblatt Nr. L 16 vom 20.1.1971) erstellt.

Diese Aktivitäten wurden in Ispra entwickelt und ihre Anregung erfolgte durch die Teilnahme europäischer und internationaler Ausschüsse auf dem Gebiet der Reaktorsicherheitsforschung, bestehend aus Vertretern von Reaktor-Bauunternehmern, Genehmigungsbehörden, einzelstaatlichen Laboratorien und versorgungstechnischen Unternehmen.
Durchführung von experimentellen und theoretischen Untersuchungen von noch offenstehenden Reaktor-Sicherheitsproblemen bei Leichtwasserreaktoren (LWR) und flüssigmetallgekühlten schnellen Reaktoren (LMFBR).
Fünf Ziele:

- Technische-Forschung in Verbindung mit schweren Störfällen und ihrer Verhinderung;

- Thermohydraulische Phänomene in Kühlmitteln bei Störfällen;

-Frühzeitiges Erkennen von Versagensfällen;

- Zuverlässigkeitsstudien;

-Reaktordynamik.
Die Kommission war für die Durchführung des Programms unter Nutzung der Dienstleistungen der GFS (Ispra) zuständig. Dabei wurde sie vom Gouverneursrat der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) unterstützt.

Um zu gewährleisten, daß die Forschung auf die Probleme abstellte, die Konstrukteure und Genehmigungsbehörden von Kernkraftanlagen angetroffen hatten, wurde es für erforderlich gehalten, eng mit einzelstaatlichen Programmen zusammenzuarbeiten. Dies wurde durch den Beratenden Ausschuß für das Management des Sicherheitsprogramms erreicht, der fünf spezialisierte Ad-hoc-Arbeitsgruppen einrichtete - je eine für jedes der Haupttätigkeitsgebiete der GFS auf diesem Gebiet.
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