Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Programme Category

Inhalt archiviert am 2023-03-27

Article available in the following languages:

Von der Gemeinsamen Forschungsstelle durchgeführte, spezifische Forschungsprogramme (Euratom) - Sicherheit und Management von Spaltstoffen -, 1988-1991

 
Teil des Rahmenprogramms für Forschung und technische Entwicklung (1987-1991) unter Subaktivität 5.1: "Kernspaltung: Nukleare Sicherheit".

Die Ergebnisse dieses zweiten GFS-Programms über die Sicherheit und das Management von Spaltstoffen erfolgt in Zusammenarbeit mit den wichtigsten FuE-Organisationen auf diesem Gebiet sowohl in der Gemeinschaft - ESARRDA (Europäischer Verband für Sicherheit und Zuverlässigkeitsforschung und -entwicklung) - und den USA.

Die Arbeiten hinsichtlich der Kontrolle von Spaltstoffen erfüllen die Verpflichtung der Gemeinschaft hinsichtlich der Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen im Rahmen des Euratom-Vertrags, des Atomsperrvertrags und der Vereinbarungen über die Lieferung von Kernbrennstoffen mit Drittländern. Die GFS gewährleistet die technische Unterstützung der Generaldirektion XVII bei der Kommission.

Die PERLA-Anlage (das Leistungs- und Schulungslabor) des Instituts in Ispra spielt bei diesem Programm eine wichtige Rolle.
Entwicklung neuer Sicherheitsmethoden auf dem Gebiet der Kernspaltung im Hinblick auf die Verbesserung der Sicherheit sowohl von gegenwärtigen als auch zukünftigen Kernbrennstoffzyklen durch Entwicklung und Bestimmung der Leistung von Meßsystemen für Spaltstoffe und von Einschließungs- und Beobachtungsmethoden sowie die Integration solcher Sicherheitsmethoden durch die Entwicklung von Management-Informationssystemen.
Drei Gebiete:

- Entwicklung und Leistungsbestimmung von Meßsystemen für Kernbrennstoffe:
Diese Arbeiten beziehen sich auf die zerstörende und zerstörungsfreie Bestimmung des Gehalts an Spaltstoffen, hauptsächlich in Brennstoffherstellungs- und -aufarbeitungsanlagen;

- Entwicklung und Leistungsbestimmungen von Einschließungs-und Beobachtungsmethoden:
Hierzu gehören Ultraschall-Skalierung und Identifikation sowie optische Beobachtung;

- Integration von Schutzverfahren:
Die Entwicklung von Schutzmaßnahmen und Management-Informationssystemen einschließlich der Datenübertragung über Computernetze, des verzweigten Datenmanagements und der Entscheidungsunterstützung.
Die Kommission ist für die Durchführung des Programms verantwortlich, das am GFS-Institut für System-Engineering in Ispra ausgeführt wird. Dabei wird sie vom Gouverneursrat der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) unterstützt.

In Zusammenarbeit mit dem Gouverneursrat gewährleistet die Kommission regelmäßige Konsultationen mit den zuständigen Management- und koordinierenden, beratenden Ausschüssen oder äquivalenten Ausschüssen zur Sicherstellung der Koordierung und des einheitlichen Vorgehens bei Maßnahmen mit Kostenteilungen und GFS-Aktionen auf den gleichen Gebieten.

Jedes Jahr unterbreitet die Kommission vor dem 31. März einen Bericht über die Durchführung des Beschlusses über dieses Programms für das Europäische Parlament und den Rat. Dieser Bericht wird von Bemerkungen des Gouverneursrats begleitet.

Die von der GFS im Rahmen des Programms durchgeführten Forschungsarbeiten werden von einem externen Expertengremium überprüft, das nach Beratung mit dem Gouverneursrat von der Kommission eingerichtet wird.