Programm zu IT in der Fertigungsindustrie (ITV) (1997-2003)
Mit dem Forschungsprogramm "IT in der Fertigungsindustrie" sollen mit Hilfe von Projekten, die in der Industrie durchgeführt werden, holistische Probleme in Zusammenarbeit mit Forschern unterschiedlicher Disziplinen und Hintergründe angegangen werden.
Welche Faktoren sind zur Schaffung einer derartigen Industrie erforderlich?
- Integration zwischen den Hauptprozessen
- Spielraum für strukturelle Veränderungen
- Bereitschaft für ständige Aktualisierungen der Technologie.
Es gibt nicht nur eine einzige Antwort auf die Frage, welches die beste Lösung ist. Dies hängt von der Unternehmensstrategie ab.
Ungefähres durchschnittliches Jahresbudget: 2,15 Millionen Euro.
Das Gesamtziel ist die Einleitung einer ausgewogenen Zusammenarbeit zwischen Industrie, Universitäten und Forschungseinrichtungen in Projekten, die erfolgreich interdisziplinäre Lösungen entwickeln, mit denen der Bedarf der Fertigungsindustrie nach grundlegenden Veränderungen erfüllt wird. Ein weiteres Ziel des Programms ist die Entwicklung interdisziplinären Fachwissens im Forschungssystem.
Mit dem Programm sollen die Produkte und Verfahren der Fertigungsindustrie durch einen strategischeren Einsatz der IT verbessert werden, besonders im Umgang mit produktbezogenen Informationen.
Abgedeckte IT-Bereiche in der Fertigungsindustrie:
- Umgang mit IT, Kontrolle des Einsatzes von IT durch die Unternehmensleitung
- Zukünftige Produktionslogik, eine Vorausschau auf die Herausforderungen für die Produktionsindustrie
- Methoden für virtuelle Unternehmen
- IT-Unterstützung für die Zusammenarbeit in virtuellen Unternehmen
- Integrierte Entwicklung von Produkten und Produktionsverfahren basierend auf groß angelegten Simulationsprozessen
- IT-Unterstützung für den Umgang mit frühen Produktspezifikationen. Die Entwurfslösungen werden auf frühen Entwurfskriterien aufgebaut
- Umgang mit Entwurfstoleranzen und die Abweichungen in allen Produktionsschritten, ein neuer Ansatz zur Auswahl von Vergleichswerten basierend auf Simulationsprozessen
- Neue Wege zum Aufbau eines Steuerungssystems für mehr Flexibilität in der Produktion
- IT-Werkzeuge für den Maschinenbediener I flexible Produktion.