Energieforschungs- und Entwicklungsprogramm (EWG), 1975-1979
Zur Verbesserung der Forschung und Entwicklung in fünf Bereichen (Energieeinsparung, Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff, Sonnenenergie, geothermische Energie und Energiemodellierung) durch Anspornung von Arbeit, die auf Gemeinschaftsebene effizienter durchgeführt werden kann als auf einzelstaatlicher Ebene sowie durch Förderung der grenzübergreifenden Koordination und Zusammenarbeit.
Fünf Unterprogramme:
- Energieeinsparung:
Acht Sektoren:
. bessere Gebäudeisolierung;
. Einsatz von Wärmepumpen;
- Stadtverkehr;
. Rückgewinnung von Restwärme;
. Recycling von Werkstoffen;
. Energieerzeugung aus Abfallstoffen;
. Auswertung der spezifischen Energie von Geräten, Verfahren und Methoden;
. Entwicklung von Methoden zur Lagerung von Sekundärenergie;
- Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff:
Drei Projekte:
. thermochemische Erzeugung von Wasserstoff;
. elektrolytische Erzeugung von Wasserstoff;
. Nutzung von Wasserstoff;
Sonnenenergie:
. Sonnenwärmekollektoren und ihr Einsatz in Wohnungen;
. selbständige Einrichtungen zur Erzeugung mechanischer und/oder elektrischer Leistung;
. photovoltaische Energiewandlung;
. photochemische, photoelektrochemische und photobiologische Verfahren;
. photosynthetische Erzeugung organischer Stoffe;
. Datennetzwerk betreffend Sonnenstrahlung;
- geothermische Energie:
. Erfassen und Vergleichen bestehender und neuer geothermischer Daten;
. Verbesserung von Erkundungsmethoden;
. Warmwasserquellen (niedrige Enthalpie);
. Dampfquellen (hohe Enthalpie);
. heißes Trockengestein . Expertenschulung;
- Systemanalyse: Entwicklung von Modellen: Zwei Maßnahmen:
. Statische Modelle (kurzfristig);
. Dynamische Sektormodelle (mittel-/langfristig).
Die Kommission war für die Umsetzung des Programms durch Verträge auf Kostenteilungsbasis zuständig.