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Programm

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Forschungs- und Entwicklungsprogramm (EWG) auf dem Gebiet der nichtnuklearen Energie

Teil des ersten Rahmenprogramms (1984-1987) innerhalb der Unteraktivität 5.3.: "Nichtnukleare Energien", dieses dritte F&E-Rahmenprogramm mit Kostenbeteiligung auf dem Gebiet stand in Zusammenhang mit den mehrjährigen Forschungsprogrammen über Sonnenenergie (1977-1979 und 1980-1983) und nichtnukleare Energien (1984-1987) der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS). Es stand außerdem mit den Energie-Demonstrationsprogrammen in Zusammenhang.

Seit 1984 sind die Aktivitäten der Forschungsprogramme mit Kostenbeteiligung und die direkten Aktionen der GFS in ein einziges Forschungsaktionsprogramm (FA) über nichtnukleare Energien integriert.
Zur Verbesserung des Managements der Energieressourcen, Verringerung der Energie-Abhängigkeit, Untersuchung potentieller Ressourcen, Verbesserung bestehender Technologien, Entwicklung neuer Techniken, Verfahren und Produkte und zur Durchführung von Pilotprojekten mit der Absicht der Demonstration und Kommerzialisierung.
Zwei Gruppen:

- Entwicklung erneuerbarer Energieressourcen:
. Sonnenenergie:
Sonnenenergie-Anwendungen in Gebäuden, thermomechanische Sonnenenergie-Kraftwerke, photovoltaische Energiegewinnung, Sonneneinstrahlungsdaten, Anwendung von Sonnenenergie in der Landwirtschaft und verwandten Industrien;
. Energie aus Biomasse:
Entwicklung und Rückgewinnung von Biomasse für Energiezwecke, Umwandlungstechnologien für Biomasse, Nutzung von Biomasse als eine Energiequelle, photochemische und photobiologische Verfahren;
. Windenergie:
Bewertung von Ressourcen in Europa, Windkraftwerk-Experimente, die Entwicklung von Technologien und Prototypen;
. Geothermische Energie:
Erkundung und Bewertung von Ressourcen, Eigenschaften geothermischer Vorkommen, Produktion und Management von Vorkommen, Nutzung und Umwandlung von Ressourcen, heiße Trockenfelsen, allgemeine und berufliche Bildung;

- Rationelle Energieverwendung:
. Energiesicherung:
Gebäude, Industrie, Verkehr und Energiespeicherung;
. Nutzung fester Brennstoffe:
Wärme- und Stromproduktion, Transport und Handhabung fester Brennstoffe, Erforschung fester Brennstoffe;
. Produktion und Nutzung neuer Energievektoren:
Produktion synthetischer Brennstoffe aus Kohle, Produktion synthetischer Brennstoffe aus Biomasse, Untersuchungen von Systemen und Werkstoffen, die spezifisch für diese zwei Produktionsverfahren sind, Erzeugung von Wasserstoff für synthetische Brennstoffproduktion, Brennstoffzellen;
. Produktionsoptimierung und Nutzung von Kohlenwasserstoffen:
Verbesserung der Kenntnisse über Kohlenwasserstoffvorkommen, Nutzung von Erdgas, Nutzung schwerer Benzinanteile, Benzin-/Motor-Abstimmung;
. Energiesystemanalyse und Modellierung:
Bewahrung und Nutzung bestehender Modelle, Entwicklung neuer Modelle, Anwendung der Modelle und Konsolidierung der assoziierten Infrastruktur.
Die Kommission trug mit Hilfe des Beratenden Management- und Koordinierungsausschusses (CGC) über nichtnukleare Energie die Verantwortung für die Durchführung des Programms durch Verträge mit Kostenbeteilung.

Während des zweiten Jahres wurde eine Überprüfung durchgeführt, und die Ergebnisse dieser Überprüfung wurden dem Rat und dem Europäischen Parlament übermittelt.