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Networking of materials laboratories and innovation actors in various industrial sectors for product or process innovation

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Innovative Produkte in kürzerer Zeit auf den Markt bringen

Es gibt Diskrepanzen zwischen der kreativen Gestaltung von Produkten, welche die Bedürfnisse des Marktes befriedigen, und der Erforschung und Entwicklung von neuen Materialien, die in derartigen Produkten zum Einsatz kommen sollen. Eine EU-Initiative hat dazu beigetragen, diese Lücke zu überbrücken.

Industrielle Technologien

Um diese Ungleichgewichte in den Griff zu bekommen, zielte das von der EU finanzierte Projekt INNOMATNET (Networking of materials laboratories and innovation actors in various industrial sectors for product or process innovation) darauf ab, ein breites Spektrum an Interessengruppen zu vereinen sowie Support-Tools und Vernetzungs- und Schulungsmaßnahmen einzuführen. Insgesamt bestand das Ziel darin, neue Allianzen zwischen Materialforschern und Kreativwirtschaft zu schmieden sowie diese Akteure der Innovationskette in die Lage zu versetzen, neue Produkte und Verfahren zu vermarkten. Die Arbeit startete mit der Ermittlung der wichtigsten Beteiligten in der Material- und Designforschung in Europa. Ein Fragebogen ergab eine Bestandsaufnahme ihrer Bedürfnisse, indem man Rückmeldungen über die Triebkräfte der und Barrieren gegenüber von Innovation sowie Werkzeuge einholte, die genutzt werden, um Innovation zu erleichtern. Der Fragebogen generierte gleichermaßen Vorschläge von Materialforschern und Industrieunternehmern zu bestmöglichen Verfahren, die den Entwurf, die Planung und die Vermarktung innovativer Produkte und Dienstleistungen, die das Beste aus neuen Materialien herausholen, beschleunigen. Im Ergebnis wurden fünf Fallstudien über die weltweit bestmöglichen Verfahren in Hinsicht auf die Integration von Materialtechnologie und -design zur verbesserten Innovation ermittelt. Man organisierte EU-weit eine Serie von zehn eintägigen Vernetzungs- und Trainingsworkshops, an denen mehr als 500 der wichtigsten Interessengruppen teilnahmen. Zwei zweitägige Sommerschulen hatten Studierende, junge Forscherinnen und Forscher sowie Ingenieure im Visier. Um die Vernetzung zu erleichtern, wurde eine durchsuchbare Datenbank eingerichtet, die 335 Interessengruppen umfasst, die sich aus Befragten sowie auch den Teilnehmer an den Projektinitiativen wie etwa Workshops und Sommerschulen zusammensetzen. Auf der Internetseite des Projekts fanden alle Projektaktivitäten und Ergebnisse Verbreitung. Sie dient als Plattform zur Vernetzung der europäischen Materialforscher, Industrieunternehmer und weiterer maßgeblicher Akteure. Außerdem wurde ein Materialwettbewerb für junge Forschende und Praktiker veranstaltet, um die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Werkstoffforschern und Kreativbranche hervorzuheben. Zu guter Letzt wurde ein Grünbuch herausgegeben, das Empfehlungen zur Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen Materialforschern und der Kreativwirtschaft anbietet. Dank INNOMATNET können nun Materialtechnologien schneller und effektiver auf den Markt gebracht werden. Es unterstützte gleichermaßen die Annäherung an die EU-Vision in Hinsicht auf eine Innovationsgesellschaft.

Schlüsselbegriffe

innovative Produkte, neue Materialien, neue Werkstoffe, Innovationsakteure, Prozessinnovation, Marketing, Kommerzialisierung, Kreativwirtschaften, Kreativbranchen

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