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Bringing Western Balkans closer to Innovation Union: An example of EURAXESS Regional Collaboration

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Bessere Forschungskapazitäten in den Ländern des westlichen Balkans

Ein EU-Projekt hat die westlichen Balkanländer deutlich näher an die Erfüllung der Verpflichtungen der Innovationsunion gebracht, indem sie mithilfe der politischen Instrumente der EU Forschung fördert und Probleme löst.

Klimawandel und Umwelt

Die EU hat sich auf Bemühungen um die Stimulierung und Förderung von Innovationen konzentriert und diese gebündelt, vor allem durch die Innovationsunion. Als EU-Strategie zur Schaffung eines innovationsfreundlichen Umfelds soll die Innovationsunion Wachstum und Beschäftigung in Europa bringen. Das Projekt WEB-INUNION (Bringing Western Balkans closer to Innovation Union: An example of EURAXESS regional collaboration) hat die westlichen Balkanländer näher an die Innovationsunion gebracht und zur Erreichung des Gesamtziels der Schaffung eines innovationsfreundlichen und forschungsorientiertes Umfelds in der EU beigetragen. Das Projekt förderte attraktive Arbeits- und Forschungsbedingungen. Hierzu diente insbesondere das Hervorheben von solchen Umgebungsbedingungen in der Europäischen Charta für Forscher und im Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern. In Kroatien wurde eine nationale Personalstrategie für Forschergruppen festgelegt, durch die Institutionen den Verhaltenskodex diskutieren und Personalstrategien bewerten können. Fast alle acht teilnehmenden Ländern zeigten einen Anstieg der Unterzeichner des Kodexes und/oder eine Erhöhung der Forschungseinrichtungen, die das Logo der Kommission "HR Excellence in Research" tragen dürfen. WEB-INUNION analysierte auch Hindernisse für die Mobilität von Forschern. Eine Kampagne und Erläuterung der Vorteile des EURAXESS Job-Portals und der angebotenen unvoreingenommenen Möglichkeiten waren ein integraler Bestandteil. Eine Umfrage wurde durchgeführt, die Datenbank aktualisiert und es gab eine Analyse nationaler Gesetze sowie zum besseren Verständnis der derzeitigen Hindernisse. Die nationalen Berichte und die Eingabe der politischen Entscheidungsträger und Beratungsgruppen führte zu wertvollen Empfehlungen, wie jedes Land solche Hindernisse verkleinern kann. Die nationalen Berichte wurden schließlich in einem Synthesebericht zusammengefasst, der einen kurzen Überblick über die gesamte Region bietet. Das Verständnis von ausgewanderten Forscher und Mitteln, sie in ihr eigenes Land zurück zu locken, war ein weiterer Schwerpunkt des Projekts. Es wurde eine Datenbank aufgebaut, die jetzt 924 Personen aus 34 verschiedenen Ländern umfasst. Eine Umfrage, deren Antwortraten allerdings variierten, erläuterte auch die Entscheidungsprozesse und Motivationen der Forscher. Die Ergebnisse zeigten Ähnlichkeiten zwischen den Ländern und Länderberichte lieferten Empfehlungen, die die nationale Forschungsproduktion hoffentlich deutlich verbessern werden. Das Bewusstsein für wichtige Änderungen bei der Forschermotivation und die Verbindungen zwischen Forschungseinrichtungen und politischen Entscheidungsträgern in diesen Bereichen schufen ein sicheres und ermutigendes Forschungsfundament. Insgesamt konnte durch diese Innovationsanstrengungen in den Ländern des westlichen Balkans ihre Fähigkeit, die Verpflichtungen zur Innovation zu erfüllen und ein höheres Maß an Qualität der Forschung und Beiträge zu erreichen, erheblich verbessern.

Schlüsselbegriffe

Westliche Balkanstaaten, Forschung, Beschäftigung, Wachstum, innovationsfreundliches Umfeld

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