Skip to main content

SME Innovation: From research Innovation to commercialisation – the bridge to Horizon 2020

Organizing the European SME Conference under the Irish Presidency of the EU 2013

Article Category

Article available in the folowing languages:

Noch mehr EU-Unterstützung für Innovationen bei kleinen und mittleren Unternehmen

Irlands Ratsvorsitz des Rates der Europäischen Union im Jahr 2013 umfasste mehrere Konferenzen. Eine davon sprach Empfehlungen zur Förderung von Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einschließlich der verstärkten Sichtbarkeit, Vernetzung und Beratung aus.

Digitale Wirtschaft

Der Rat fungiert in der Europäischen Union als Oberhaus der Legislative. Jeder Mitgliedstaat entsendet einen Minister in den Rat. Im Halbjahresturnus wechselt die Präsidentschaft; Irland hatte sie während der ersten Hälfte des Jahres 2013 inne. Mehrere EU-finanzierten Projekte unterstützten die Ratspräsidentschaft Irlands. Dazu gehörten themenspezifische Konferenzen. Das Projekt EUROSME2013 beinhaltete eine zweitägige Konferenz, die im Juni 2013 in Dublin stattfand. Themen waren, wie die Innovation zur Erleichterung des Wachstums der kleinen und mittleren Unternehmen am besten zu fördern ist, sowie die Verbesserung der europäischen Unterstützung für innovative Unternehmen. Das Gremium der eingeladenen Referenten konzentrierte sich auf drei Schlüsselfragen, jene Empfehlungen, die Eingangsdaten für Europa 2020 und die Kohäsionspolitik von 2014-2020 bereitstellen sollen. Die erste Empfehlung betraf die Notwendigkeit, die Sichtbarkeit erfolgreicher Innovation in KMU zu verbessern. Der Vorschlag beinhaltete Foren, in denen erfolgreiche Unternehmer ihre Erfahrungen austauschen können, sowie die internetgestützte Verbreitung. Die Entwicklung einer Innovationskultur erfordert von den KMU, Fehler zu tolerieren und aus ihnen zu lernen. Das Gremium legte fest, dass Bildung eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Unternehmergeist einnimmt, und durch die Kindheit bis zur Universität strukturiert werden und auch die Absolventenvermittlung einbeziehen sollte. Zweitens muss die von der Regierung ausgehende Unterstützung der KMU in vernetzten Aktivitäten die besonderen Bedürfnisse der KMU berücksichtigen und dementsprechend angepasst werden. Die Delegierten empfahlen Maßnahmen, die das Experimentieren mit Partnerschaften und die Entwicklung einer Partnerschaftskultur fördern. Überdies sollten die Regierungen jene Technologien, die öffentliches Eigentum sind, den KMU zur Verfügung stellen. Zusätzliche Programme sollten die Mobilität von Talenten zwischen den KMU und den Universitäten unterstützen. Die KMU müssen Zugang zu Universitätsforschungsnetzwerken bekommen. Die Hochschulen und Universitäten sollten ein noch stärkeres Bewusstsein für das KMU-Potenzial ihrer Forschung entwickeln. Zu guter Letzt empfahl die Konferenz die Humanressourcen betreffende Entwicklungsmaßnahmen, um die KMU-Führerschaft zu stärken. Derartige Programme müssen strukturierte Beratung (Mentoring) beinhalten. Mit derartigen Beratungsmaßnahmen können Vertriebskompetenzen entwickelt werden, da es an dieser Fähigkeit derzeit noch mangelt. Zu diesem Zweck sollten die Hochschulen in ihre Technikkurse das Verkaufstraining integrieren. Die Delegierten schlugen eine öffentliche Beschaffung zur Generierung stabiler Märkte vor, wodurch die Beseitigung von Behinderungen der Beschaffung erforderlich wird. Das Projekt EUROSME2013 bestand aus einer Konferenz, die Themen zur Unterstützung von Innovationen bei KMU abdeckte. Die von der Versammlung ausgesprochenen Empfehlungen werden Europa helfen, die Innovationsziele zu erreichen.

Schlüsselbegriffe

KMU-Innovation, Vernetzung, Mentoring, Wachstum von KMU, Unternehmer, öffentlich-rechtlichen Technologien, Entwicklung von Humanressourcen

Entdecken Sie Artikel in demselben Anwendungsbereich