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Laser Joining Technologies for Dissimilar Material Combinations (JODIS)

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Kosteneffiziente Lasertechnik für kleine Werften

EU-finanzierte Forscher haben kostengünstige Lasertechnologie zum Fügen von Aluminium- (Al) und Stahl-Kombinationen entwickelt, was für die kleinen Werften Europas Bedeutung hat.

Industrielle Technologien

Man braucht oft Bauteile aus zwei oder mehr Metallen, um die jeweiligen Vorteile der verschiedenen Werkstoffe auszunutzen. Es kommen preisintensive Laserschweißanlagen zum Einsatz, um die verschiedenen Metalle zu verbinden, was die Technologie für kleine Unternehmen eher unerschwinglich macht. Europäische Forscher verfolgten das Anliegen, die Wettbewerbsposition der kleinen europäischen Werften und deren Zulieferer durch die Entwicklung von Laserfügetechnik mit Hilfe der Finanzmittel im Rahmen des JODIS-Projekts ("Laser joining technologies for dissimilar material combinations") zu stärken. Yachten und kleinere Schiffe profitieren vom Einsatz der Al-/Stahlkonstruktionen, da auf diese Weise das Gewicht in den oberen Regionen der Schiffe reduziert werden kann. Derzeit existiert kein direktes Fügeverfahren zum Verbinden von Werkstoffen mit einer für kleine Schiffsbauteile (3-5 mm) relevanten Dicke. Die Technik zum Fügen dünner Bleche steht jedoch zur Verfügung. Die Forscher hatten daher das Ziel, die Verfahrenweise für dünne Bleche auf Materialdicken bis 5 mm anzupassen und sich dabei auf Al-/Stahl-Kombinationen mit T- und Stumpfstoß-Bauformen zu konzentrieren. Die JODIS-Forscher produzierten Al-/Stahl-T-Verbindungen von Dicken mit 3 mm oder 5 mm unter Einsatz des Laser-/Kaltdraht-Fügeverfahrens. Überdies hinaus das Laser-MIG-Hybridschweißen (Metall-Inertgas) verwendet, um 3 mm dicke Platten in Stumpfstoßbauform zu fügen. Unter Nutzung des CMT-Prozesses (cold metal transfer) stellten die Forscher Al-/Stahl-T- und Stumpfstoßfügestellen von 3 mm Dicke her. Die Technologie wurde den KMU-Partnern vorgestellt, die ein Meter lange Fügestellen in verschiedenen Bauformen realisierten und Konzepte für Seitentüren auf Yachtdecks und Balken für Jetski-Kräne entwarfen. Die vom JODIS-Forschungskonsortium entwickelte moderne Fügetechnik hat das Potenzial, die Wettbewerbsposition der kleinen europäischen Werften und von deren Zulieferern zu stärken und damit die Wirtschaft anzukurbeln sowie im gleichen Zuge die Lieferung neuer und verbesserter Produkte für die Verbraucher zu erleichtern.

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