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Explaining the Nature of Technological Innovation in Chinese Enterprises

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Innovation in China und wie die EU dazu steht

Ein EU-Team hat zusammen mit chinesischen Forschungseinrichtungen ein Austauschnetzwerk aufgebaut. Das Team erkundete die chinesische Innovationstätigkeit und Wettbewerbsfähigkeit einschließlich psychologischer Aspekte und legte die Konsequenzen für Europa dar.

Industrielle Technologien

Chinesische Unternehmen dominieren im globalen Maßstab die Fertigung. Kooperationen mit diesen Einrichtungen bieten den europäischen Kollegen die Gelegenheit zum Lernen. Das von der EU finanzierte Projekt E.N.T.I.C.E. (Explaining the nature of technological innovation in Chinese enterprises) baute ein geeignetes interdisziplinäres Austauschprogramm auf. Die Forscher untersuchten die wichtigsten Quellen chinesischer technologischer Innovation und Konkurrenzfähigkeit. Zweck des Ganzen war die Bewertung potenzieller Auswirkungen auf die Innovationsstrategien der EU. Neben Führungslehre und technischen Themen erforschte man im Rahmen der Untersuchung gleichermaßen das organisationsbezogene Verhalten, kognitive Psychologie und Verhaltensfaktoren, welche mit der Neurologie der kreativen Ideenbildung verbunden sind. Im Ergebnis vieler Austauscherfahrungen und Einblicke aus erster Hand entwickelte das Team eine breitere Sichtweise auf die chinesischen Probleme mit geistigen Eigentumsrechten, welche über den reinen Rechtsschutz hinausgeht. Sie entdeckten auch mögliche Diskrepanzen in der Wissensverarbeitung chinesischer Unternehmen, welche die Vergangenheit, den gegenwärtigen Zustand und die wahrscheinliche Zukunft chinesischer Innovationsmodelle erklären könnten. E.N.T.I.C.E. entwickelte überdies ein geeignetes menschenorientiertes Arbeitssystem, das die Innovation stärken soll. Ein zweiter Bereich umfasste die Schaffung der Keimzelle für ein Innovations- und Technologienetzwerk zwischen der EU und China. Ziel war der Einsatz von Forscheraustausch- und Kooperationsaktivitäten zur Stimulation von nachhaltigen innovativen unternehmerischen Vorhaben. In diesem Sinne schuf das Team ausgedehnte Partnerschaften für weitere zukünftige Forschermobilitätsnetzwerke. Die Erweiterungen von E.N.T.I.C.E. auf das Technologieinnovationsmanagement vermittelte zusätzlich zu den relevanten organisationsbezogenen kognitiven Fragen neue Einblicke in die chinesische Situation im Bereich der geistigen Eigentumsrechte. Gleichzeitig profitierten die Forscher und politischen Entscheidungsträgern aus der EU von der zunehmende Vertrautheit mit China und der chinesischen Forschungslandschaft.

Schlüsselbegriffe

Innovation, Neuerung, Wettbewerbsfähigkeit, Konkurrenzfähigkeit, E.N.T.I.C.E., chinesische Unternehmen, geistige Eigentumsrechte

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