Skip to main content

Innovative Food Product Development Cycle: Frame for Stepping Up Research Excellence of FINS - FOODstars

Article Category

Article available in the folowing languages:

Serbisches Institut maximiert Forschungspotenzial

Ein EU-finanziertes Projekt stärkte die Forschungskapazitäten am Institut für Lebensmitteltechnologie in Novi Sad (FINS) in Serbien und damit die Grundlagen- und angewandte Forschung im Bereich Lebensmitteltechnologie.

Lebensmittel und natürliche Ressourcen

Wie Projektkoordinatorin Dr. Milica Pojić bei der Präsentation von FOODstars erklärt, „war das Hauptziel des Projekts, die Voraussetzungen für die Umsetzung einer offenen Innovationspraxis bei der Entwicklung neuer Lebensmittelprodukte zu schaffen”, was für die weltweite Lebensmittelindustrie als Schlüsselfaktor gilt. Weitere Zukunft Hierfür griff FOODstars auf die verschiedenen Fähigkeiten und Fachkenntnisse sowie Ideen und Ressourcen verschiedener Akteure zurück. Dr. Pojić fügt hinzu: „Wissenschaftlergruppen aus unterschiedlichsten Bereichen der Lebensmittelforschung und -technologie an mehreren Forschungseinrichtungen beteiligten sich gemeinsam an einem multidisziplinären Ansatz zur Entwicklung neuer Lebensmittelprodukte.“ Das Projekt unterstützte und förderte das sogenannte Quadruple-Helix-Netzwerk für die Kommunikation zwischen Hochschuleinrichtungen, Verbrauchern, Lebensmittelindustrie und Politik. FOODstars sollte zudem Vertrauen zwischen allen Akteuren und langfristige Innovationspartnerschaften aufbauen sowie Forschungs- und Innovationsthemen von gemeinsamem Interesse ermitteln. Zum Erfolg von FOODstars FOODstars förderte in enger Zusammenarbeit mit international führenden Forschungseinrichtungen, etwa der Teagasc – Behörde für Landwirtschafts- und Lebensmittelentwicklung, Irland, und der Universität Bologna, Italien, die Exzellenzforschung am FINS. Zudem fanden im Rahmen des Projekts Schulungen, Sommerakadamien und Workshops statt, um neues Wissen und Können im Bereich Lebensmitteltechnologie zu generieren. „Damit konnte die Forschungsexzellenz am FINS in Bezug auf den gesamten Entwicklungszyklus innovativer Lebensmittelprodukte gesteigert werden”, betont Dr. Pojić. Dabei ging es u. a. um die Entwicklung und das Management innovativer Ideen für neue Lebensmittelprodukte und die experimentelle Forschungsplanung. Ein Aspekt war auch Anwendungen innovativer Verarbeitungstechnologien und Verbraucherforschung, die die Innovationskraft bei der Entwicklung neuer Lebensmittelformulierungen und technischer Lösungen voranbringen. Die Forschergemeinschaft des FINS stärkte zudem ihre Präsenz in der europäischen und internationalen wissenschaftlichen Forschung, baute über das Projekt internationale Kontakte aus und erweiterte Netzwerke, um dauerhafte Partnerschaften zwischen akademischen Partnern zu etablieren. Weiterhin ermöglichte FOODstars den engen Kontakt zu den Verbrauchern, die über entsprechende Informationsveranstaltungen als optimale Innovationspartner bei der Entwicklung neuer Lebensmittelprodukte mitwirken und fundierte Entscheidungen treffen können. Dies wiederum fördert den Verkauf innovativer, nahrhafter, hochwertiger und umweltfreundlicher Lebensmittelprodukte. Weiterhin wurden enge Beziehungen zu Lebensmittelherstellern und politischen Entscheidungsträgern geknüpft, was neben der Beratungsfunktion auch vertrauensbildende Mechanismen im Rahmen des „innovativen Entwicklungszyklus für Lebensmittel“ schafft, stellt Dr. Pojić fest. Nicht zuletzt motivierte FOODstars die FINS-Forschergemeinschaft dazu, sich proaktiver an der Vorbereitung internationaler Forschungsprojekte, der Suche nach neuen Projektpartnern und der Ermittlung von Finanzierungsmöglichkeiten zu beteiligen. Künftige Chancen Im Rahmen der Projektarbeit konnten Mängel am Forschungsprogramm des FINS identifiziert werden, was sowohl die strategische Planung als auch den Ausbau des Instituts voranbringen wird. Schließlich gaben die Projektpartner bewährte Verfahren an das FINS weiter, etwa zur Entwicklung des internen Rahmendokuments „Leitlinien und Verfahren für den Umgang mit geistigem Eigentum“ sowie zur Erstellung eines institutionellen Repositoriums für wissenschaftliche Veröffentlichungen. Damit kann der wissenschaftliche Prozess innerhalb des Instituts optimiert werden, sodass sich das FINS als unerlässlicher Partner für Programme der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie bewähren kann.

Schlüsselbegriffe

FOODstars, FINS, Innovation, Lebensmitteltechnologie, Forschungsexzellenz, Institut für Lebensmitteltechnologie

Entdecken Sie Artikel in demselben Anwendungsbereich