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Disruptive learning through the integration of mathematics and cognitive trainining

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Bessere Leistungen in Mathe durch kognitives Training

Das EU-finanzierte Projekt SMARTICK will Lernerfolge im Mathematikunterricht verbessern, indem es kognitives Training in seine Online-Lernspiele integriert.

Gesellschaft

Gute mathematische Fähigkeiten sind zwar gefragt, aber die wenigsten haben sie. Damit gerät Europa gegenüber den Vereinigten Staaten und Asien ins Hintertreffen, denn dort lernen Schüler die für hochqualifizierte Arbeitsplätze erforderlichen Fähigkeiten. Smartick ist eines der Unternehmen, das diese Lücke schließen und mit seiner beliebten Online-Methode bei Kindern zwischen vier und 14 Jahren mathematische Fähigkeiten fördern will. Dabei beschäftigen sich Kinder 15 Minuten täglich mit interaktiven Mathematikspielen auf dem Computer oder Tablet. Als wichtige Innovation wird der Schwierigkeitsgrad der Spiele immer an den aktuellen Leistungsstand des Schülers angepasst und der Lernprozess durch positives Feedback unterstützt. Nun geht Smartick bei der Methode noch einen Schritt weiter. Unterstützt durch das EU-finanzierte Projekt Smartick integrierte es eine Funktion für kognitives Training in die Lernmethode. „In dem Projekt wollten wir zeigen, dass kognitives Training in Online-Spielen das Erlernen mathematischer Fähigkeiten leichter macht“, sagt Projektkoordinator Daniel González de Vega. „Demzufolge lernen Schüler besser im Mathematikunterricht, wenn dieser mit kognitivem Training kombiniert wird.“ Eine intelligente Wahl In diesem Projekt wollten die Forscher untersuchen, wie zusätzliches kognitives Training (Smartick Brain) den Mathematikunterricht (mit Smartick) unterstützen kann und entwickelten dafür eine Online-Plattform für kognitives Training. In zwölf einzelnen Spielen werden jeweils spezielle kognitive Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Argumentation geübt. Diese Erweiterungen wurden dann in einer dreimonatigen Studie mit 447 Schülern an einer Schule in der spanischen Hauptstadt Madrid getestet und validiert. In der Studie wurden die neuen kognitiven Spiele einer Gruppe von Schülern als Erweiterung des bisherigen Mathematikunterrichts (mit Smartick Brain und Smartick) präsentiert. Eine zweite Gruppe nahm nur am einfachen Mathematikunterricht (mit Smartick) teil. Die dritte (Kontroll-)Gruppe erhielt gar keine Leistungsförderung. Wie die Forscher feststellten, verbesserten sich die Schüler mit Smartick Brain in Kombination mit Smartick stärker als diejenigen, die nur mit Smartick lernten oder in der Kontrollgruppe waren. „Außerdem verbesserten sich die Smartick-Schüler stärker als Schüler, die ohne Online-Methode lernten“, fügt González de Vega hinzu. „Je mehr Durchläufe sie absolvierten, desto besser wurden ihre Noten in Mathematik.“ González de Vega merkt an, dass in den Tests bestimmte Tendenzen hinsichtlich Alter und Geschlecht sichtbar wurden. So schien Smartick Brain etwa vor allem bei jüngeren Schülern zu fruchten, wobei die Verbesserungen in der zweiten und dritten Klasse ausgeprägter waren als in der fünften Klasse. Zwar verbesserten sich alle Kinder, die Smartick Brain und Smartick verwendeten, dieser Erfolg war jedoch bei Mädchen etwas weniger ausgeprägt. „Die Verbesserungen im Unterricht mithilfe von Technologien ist das Kernziel unseres Unternehmens“, sagt González de Vega. „Die Tests bestätigen diesen Ansatz und belegen die enormen Vorteile von Technologien und Spielen für den Mathematikunterricht.“ Expansion in neue Märkte Smartick Brain ist jetzt gut aufgestellt, um neue Märkte in Europa und Lateinamerika zu erschließen und so für Millionen Kinder den Mathematikunterricht zu vereinfachen. „Dank der EU-Mittel kann Smartick unser Wachstum steigern, sodass wir in vier Jahren mehr als 500 000 Kunden erreichen und einen Umsatz von 100 Mio. EUR erwirtschaften. Damit gehören wir zu den wachstumsstarken Unternehmen Europas“, sagt de Vega.

Schlüsselbegriffe

Smartick, Smartick Brain, Mathematik, Mathematikunterricht, kognitives Training, Mathematik, Bildung

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