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Verfahrenstechnik hat einen rechnergestützten Verbündeten - CAPE.Net

Die Einführung von Computern in der Industrie in Form von rechnergestützten Programmen ist für erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten und wesentliche Verbesserungen der Produktqualität, aber auch für kostspielige Dopplungen bei praktischen und theoretischen Arbeiten verantwortlich. CAPE.Net ist ein thematisches Netz für die gemeinsame Nutzung von Prozessinformationen & wissen, das bestrebt ist, die Anwendbarkeit von CAPE-Werkzeugen effektiv zu erweitern.

Industrielle Technologien

In den letzten ca. 20 Jahren fand rechnergestützte Verfahrenstechnik (Computer Aided Process Engineering CAPE) breiten Einsatz in solchen Sektoren, wie Erdöl & –gas, Mineralölerzeugnisse & formlose Chemikalien, und bot führenden verarbeitenden Industrien zufolge als mächtige und aggressive Waffe im Wettbewerb beträchtliche Vorteile. Heute könnten die immer komplexeren und ausgeklügelteren Prozesse innerhalb dieser Sektoren ohne Rückgriff auf eine Vielzahl von CAPE-Werkzeugen und Verfahren für die Modellierung, Optimierung, Steuerung usw. von Prozessen und für die Gewährleistung ihres sicheren, sauberen und effektiven Betriebs nicht entwickelt oder betrieben werden. Organisationen aus Industrie und Wissenschaft in ganz Europa leiteten und koordinierten über eine multinationale, von EUREKA unterstützte Initiative ein Programm der Vernetzung, Entwicklung von Werkzeugen und Infrastruktur sowie der Demonstration und des Transfers von Technologien, um die Prioritäten für Forschung und Entwicklung sowie effektiven Technologietransfer im CAPE-Bereich zu setzen. Diese Initiativen insgesamt hatten ein mächtiges Netz von Werkzeugen zum Ergebnis, das eine koordinierte Forschung und einen Technologietransfer in den CAPE-Bereichen Grundprozessmodellierung (Unit Process Modeling), Synthese und Integration ganzer Prozesse (Whole Process Synthesis and Integration), Flexibilität, Bedienbarkeit und Dynamik (Flexibility Operability and Dynamics), Parallele Verfahrenstechnik (Concurrent Process Engineering) sowie Modellbasierte Fertigung (Model based Manufacturing) ermöglichte. Unterstützt durch enge Wechselwirkungen mit verwandten Initiativen in Europa und mit dem CEFIC, dem Europäischen Ausschuss der Verbände der chemischen Industrie, wurden in europäischen Regionen Seminare und Technologietransfer-Veranstaltungen durchgeführt, um KMU die Vorteile des Einsatzes von CAPE-Werkzeugen vorzustellen. Im Ergebnis dessen konnten führende Industrien beträchtliche Vorteile in Form von Einsparungen bei den Betriebskosten und Einsparungen beim Anlage- und/oder Betriebskapital für sich in Anspruch nehmen.

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