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Fortschrittliche Sensortechnologie verbessert die Holzverarbeitung

Holz ist ein wertvoller und begrenzter Rohstoff. Trotzdem wird es immer noch häufig bei der Produktion einer Unzahl von Gütern eingesetzt und es werden ständig neue Methoden entwickelt, um die Ausschussquote, den Einsatz von Handarbeit und die Produktionskosten zu senken. Modernste Sensortechnik verbessert nun die Holzverarbeitung auf "intelligente" Art - und zwar in Bereichen, in denen Sensoren bislang nur in begrenztem Umfang eingesetzt werden konnten.

Industrielle Technologien

Automatische Qualitätssicherung ist der Grundgedanke hinter den neuartigen Sensoren, die für die holzverarbeitende Industrie entwickelt wurden. Trotz der heute bereits eingesetzten Sensortechnik ist die Qualitätskontrolle bisher weitgehend Handarbeit, weil die eingesetzte bildbasierte Sensortechnik große Schwächen aufweist: Immer noch wird nur ein einziger Sensortyp eingesetzt, und die Weiterentwicklungen in der computergestützten Bildverarbeitung und Bildanalyse werden ignoriert. Die jetzt neu entwickelte Technologie basiert auf Röntgenbildverfahren, CCD-Kameras, laserbasierten Tracheidensensoren und "Smart-Sensor" Systemen, sowie auf neuronalen Netzen, genetischen Algorithmen, Abbildungsverfahren der Computertomographie und modernen statistischen Methoden. Sie führt nicht nur Automatisierungsverfahren hoher Qualität in die Holzverarbeitung ein, sondern ebenso eine hierbei bislang unerreichte Präzision. Dadurch werden Mängel, der Einsatz von Handarbeit und Materialausschuss verringert und gleichzeitig der Produktivitätsstandard erhöht. So können beispielsweise Röntgenbildverfahren interne Mängel oder Pilzbefall im Holz nachweisen, die mit anderen Mitteln nicht festgestellt werden können, sich aber früher oder später durch einen hohen Ausschussanteil bemerkbar machen. Ebenso können bestimmte Härtungs- oder Behandlungsverfahren zu einem Verziehen des Holzes führen, das der Standardsensortechnik entgeht, nicht jedoch der Präzision eines laserbasierten Qualitätskontrollsystems. Bei der Einführung eines "intelligenten" Multisensorverfahrens in die Holzverarbeitung haben die österreichischen Entwickler ihr Verfahren mit sechs Prototypen getestet. Gegenwärtig streben sie Abkommen über dessen Fertigung an und suchen Joint-Venture-Partner, die am Einsatz des Systems interessiert sind.

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