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Inhalt archiviert am 2024-06-25
Workshop on "Systems biology of DNA-damage-induced stress responses"

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Förderung der Zusammenarbeit bei der Erforschung von Erbgutschäden

Eine neue Studie über DNA-Schäden enthüllte starke Interaktionen zwischen spezifischen Phasen in wichtigen Abwehrsignalwegen und liefert damit im Vergleich zu zellulären kompartimentellen Analysen von DNA-Schadensantworten aufschlussreichere Informationen.

Um verwandte Prozesse besser zu verstehen, muss eine Zelle als großes, systematisch auf DNA-Schäden reagierendes Netzwerk von Protein-Protein- und Protein-DNA-Interaktionen betrachtet werden. Daher werden für die Untersuchung verschiedenster Signalwege, die beim Auftreten von DNA-Schäden aktiviert werden, nun kombinierte Ansätze gewählt, in denen globale genomische Analysen von Genexpression und Proteom mit genomweiten Untersuchungen von sensitivitätsassoziierten Mutanten zusammenfließen. Hierzu muss in einem integrierten Ansatz untersucht werden, wie Zellen auf schädigende Substanzen reagieren, und wie sie sich davor schützen. Zudem lassen sich unter Berücksichtigung genomweiter Analysen spezifische Schadensantwortmodelle generieren, die erweitert und getestet werden können und damit weiteren Aufschluss über mechanistische Vorgänge liefern. Durch Teilfinanzierung eines Workshops förderte das Projekt EU-US Workshop (Workshop on "Systems biology of DNA-damage-induced stress responses''') die Forschungszusammenarbeit zwischen der EU und den Vereinigten Staaten. Schwerpunkte des EU-finanzierten Projekts waren systembiologische Analysen wichtiger Signalwege zur Reparatur von DNA-Schäden, die Verbesserung von Harmonisierungsprotokollen, die Integration von Datenbanken und eine verbesserte Kommunikation in der europäischen und US-amerikanischen Forschung. Insgesamt umfassten die Workshops 31 Lehrveranstaltungen mit 27 Posterpräsentationen, von denen mehrere Poster auf einer Fachsitzung weiter erörtert werden sollen. In der letzten Lehrveranstaltung wurden alle Informationen der Workshops zusammengefasst, anschließend fand sich das Organisationskomitee der Konferenz zur Planung weiterer Aktivitäten zusammen. Die kontinuierliche Weitergabe von Know-How an die EU-Teilnehmer (unter denen der Frauenanteil bei 30% lag) wurde sowohl aus bildungs- als auch forschungspolitischer Sicht begrüßt. Weiterhin wurden in zwei Artikeln die wissenschaftlichen Erkenntnisse des Workshops zusammengefasst, die demnächst in international renommierten Fachzeitschriften nachzulesen sind.

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