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The Virtual Tank Utility in Europe

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Effektivere Transportleistungen auf dem Wasserweg

Die Verbesserung bestehender Werkzeuge und die Entwicklung neuer Werkzeuge können der maritimen Industrie in Europa Aufschwung verleihen. Ein EU-finanziertes Projekt machte auf diesem Gebiet große Fortschritte und verspricht beträchtliche Vorteile für die Schiffsleistung und die Umwelt.

Klimawandel und Umwelt

Das integrierte Projekt (IP) "The Virtual Tank Utility in Europe" (Virtue) war eine EU-weite Initiative, welche durch führende Zentren für numerische Strömungsdynamik (CFD, Computational Fluid Dynamics) angetrieben wurde. Das Ziel bestand darin, durch die Erweiterung und Integrierung von CFD-Werkzeugen ein virtuelles Becken zu schaffen, um die hydrodynamische Leistung von Schiffen auf See zu optimieren. Gleichzeitig beabsichtigen die Teammitglieder, die Entwicklung innovativer Konstruktionstechniken und -konzepte zu erleichtern und durch Modellversuche in echten Becken zu ergänzen. Die Ergebnisse in letzterem Bereich würden der maritimen Industrie Hilfsmittel zur Verbesserung der derzeitigen Erbringung von Dienstleistungen liefern. Die Vision von Virtue bestand in der Entwicklung eines kohärenten allumfassenden hydrodynamischen Analysesystems, welches dazu beitragen kann, der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Schiffsbau- und Schifffahrtsgesellschaften Aufschwung zu verleihen. Dies verspricht außerdem eine Stärkung der kleinen und mittleren Unternehmen durch deren Beteiligung an Entwicklungen und eine Verbesserung der Qualität und Sicherheit des Schiffverkehrs. Die Arbeit und Tätigkeiten des Projekts wiesen auf die zuverlässige Anwendung eines breiten Spektrums an CFD-Werkzeugen für zahlreiche hydrodynamische Analyseaufgaben für praktische Probleme und Betrachtungen in der maritimen Industrie hin. Die Ergebnisse sind angesichts des stetig steigenden Bedarfs an effektiveren Kraftstoffeinsparungen und an verringerten Schiffsemissionen von großer Bedeutung. Neben eines Leitfadens für bewährte Methoden von Virtue, welcher Bereiche wie Seegangsverhalten, Widerstand, Antrieb und Manövrieren abdeckt, boten die verbesserten CFD-Werkzeuge des Projekts bedeutende Möglichkeiten für die Analyse und die Optimierung neuer Schiffskonstruktionen aus hydrodynamischer Sicht. Die Ergebnisse des IP können erheblich zur Lösung vieler Probleme der heutigen maritimen Industrie beitragen.

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