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Inhalt archiviert am 2024-06-16
Reinforcement of the Serbian centre for parasitic oonoses

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Zuverlässigere Nachweismethoden für Zoonosen in der Balkanregion

Um parasitische Zoonosen, d.h. Krankheiten, die zwischen Mensch und Tier übertragbar sind, besser kontrollieren zu können, sind kontinuierliches Monitoring und bessere Nachweismethoden gefragt. Mit dem Ziel, die Ausbreitung von Tierseuchen über regionale und internationale Grenzen hinaus zu verhindern, hat ein EU-finanziertes Projekt die labortechnische Ausrüstung des Serbischen Zentrums für parasitische Zoonosen aufgestockt.

Die Konflikte und Zerstörungen, die der Krieg in den Westlichen Balkanstaaten (WBC) in den letzten Jahrzehnten angerichtet hat, trugen dazu bei, dass Zoonosen wieder auf dem Vormarsch sind und für Bevölkerung und Viehbestände ein hohes Gesundheitsrisiko darstellen. Verstärkte Mobilität und Migration sowie der engere Kontakt zwischen Mensch und Tier begünstigten das Wiederauftreten parasitischer Zoonosen, so dass jetzt internationale Bestrebungen angelaufen sind, um die Ausbreitung einzudämmen. Vor diesem Hintergrund baute das Projekt SERBPRZOON (Reinforcement of the Serbian Centre for Parasitic Zoonoses) die Forschungskapazitäten des Serbischen Zentrums für parasitische Zoonosen (SCPZ) am Medizinischen Forschungsinstitut (IMR) Belgrad aus. Damit ist das Institut erste Anlaufstelle für die Überwachung und Kontrolle parasitischer Zoonosen in der Balkanregion. Die Aktivitäten und Ergebnisse des SCPZ wurden auf nationaler, regionaler (innerhalb der WBC) und europäischer Ebene in Informationsbroschüren, zum Tag der Offenen Tür und im Rahmen regionaler Konferenzen präsentiert. Weiterhin stellte SERBPARZOON Ressourcen, Ergebnisse und Partner auf einem Workshop und einer internationalen Wissenschaftskonferenz zu wichtigen parasitischen Zoonosen in Südosteuropa vor. Auf der Konferenz erörterten ausgewiesene europäische Experten neueste Forschungsergebnisse zu Trichinellose, Toxoplasmose und andere durch Vektoren übertragene Krankheiten. Weitere wichtige Projektaktivitäten waren Fortbildungsmaßnahmen zur neuen Labortechnik und epidemiologische Schulungen für die Forscher sowie die Anschaffung und Validierung molekularbiologischer Technologien und Methoden für den Nachweis von Zoonosen. Das Projekt SERBPARZOON trieb die technische Verbesserung von Nachweismethoden und –ausrüstung für Zoonosen voran und informierte über die Gefahren, die von solchen Infektionskrankheiten ausgehen. Solche Maßnahmen können die Ausbreitung eindämmen und so dem Schutz der allgemeinen Bevölkerung und Tiergesundheit auf dem Balkan zugute kommen.

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