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Croatian Researchers' Mobility Network

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Kroatiens Forschungseinrichtungen arbeiten auf eine Integration in die EU hin

Die Bildung eines kroatischen Mobilitätsnetzwerks hat dazu beigetragen, erstklassige Forscher anzuziehen. Außerdem unterstützt es die Integration des Landes in den Europäischen Forschungsraum.

Digitale Wirtschaft

Kroatien wird bald ein vollwertiges EU-Mitglied sein. Im Vorfeld hat das Land sich bemüht, seine Systeme zu harmonisieren und mit EU-Standards in Einklang zu bringen. Eine Anstrengung in diese Richtung ist das EU-finanzierte Projekt "Croatian researchers' mobility network" (HR-MOB), das dazu beigetragen hat, die kroatische Forschungslandschaft für die Welt zu öffnen. Um diese ambitionierte Aufgabe zu bewältigen, brachten die Projektpartner Forschungsinstitute, Universitäten, Regierungsstellen und Unternehmen in einem Netzwerk zur Förderung der Mobilität von Forschern zusammen. Dazu wurden an öffentlichen Universitäten und Forschungsinstituten neun Kontaktstellen geschaffen, die Aus- und Fortbildungen kroatischer Forscher im Ausland förderten. Außerdem halfen sie den Forschern bei rechtlichen und administrativen Angelegenheiten, wie der Beschaffung von Visa, Arbeitserlaubnis und Aufenthaltstitel, sowie beim Zugang zur Gesundheitsfürsorge und Sozialversicherung. Praktische Empfehlungen, wie diese Angelegenheiten anzugehen sind, wurden in verschiedener Form bekanntgemacht, u. a. als ein Buch mit dem Titel "A foreign researcher's guide to Croatia“, das auf Englisch veröffentlicht wurde. Eine weitere bemerkenswerte Veröffentlichung war das Mobilitätshandbuch, das auf Kroatisch herausgegeben wurde, um die in Forschung und Entwicklung (FuE) tätigen Institutionen des Landes zu unterstützen. Außerdem wurden praktische Informationen über die Forschungslandschaft Kroatiens auf der dynamischen EURAXESS-Website der EU (http://www.euraxess.hr/sitegenius/index.php) veröffentlicht. Parallel dazu beteiligte sich das Projektteam an Workshops und Schulungen im ganzen Land, um die Probleme der Forscher wie zum Beispiel Sozialversicherung, Besteuerung, Gehälter und Einstellungsverfahren zu thematisieren. So wurden die kroatischen Forscher ermutigt, Möglichkeiten zu einer globalen Zusammenarbeit zu erkunden und in dieser Hinsicht bestehende Hindernisse zu überwinden. Zu den wichtigsten positiven Ergebnissen des Projekts zählen die Belebung des Zustroms von Forschern nach Kroatien und die Steigerung der Wertschätzung der ins Ausland gehenden Forscher. Dadurch haben sich die Arbeitsbedingungen für Forscher im Inland verbessert und es wurde zur Integration Kroatiens in den EFR beigetragen. Zum Zeitpunkt des EU-Beitritts wird die kroatische Forschungslandschaft sehr viel näher am erforderlichen Niveau sein. Das ist eine beachtliche Leistung, die Innovationen und Industrie anspornt.

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