Skip to main content

Next generation methods to preserve farm animal biodiversity by optimizing present and future breeding options

Article Category

Article available in the folowing languages:

Neue Technik für die Tiervielfalt

EU-Forscher entwickeln Werkzeuge für die Vollgenomsequenzierung, die dazu beitragen können, die genetische Vielfalt in der Tierhaltung zu managen und zu erhalten.

Klimawandel und Umwelt

Durch die industrialisierte Landwirtschaft und die Globalisierung nimmt die Vielfalt in der Tierhaltung überall auf der Welt ab. Allerdings wird die genetische Vielfalt in der Tierhaltung benötigt, um die Produktivität der Landwirtschaft zu erhalten. Das EU-finanzierte Projekt NEXTGEN (Next generation methods to preserve farm animal biodiversity by optimizing present and future breeding options) ging dieses Problem an und entwickelte Techniken, um die Viehvielfalt mittels Vollgenomsequenzierung zu managen. Die Forscher begannen mit dem Sammeln von Proben aus der Tierhaltung in Marokko, Uganda und dem Iran. Von diesen Proben wurden 205 Schafs-, 208 Ziegen- und 34 Rindergenome sequenziert. Mehr als 1.000 Proben wurden mithilfe von DNA-Chips anstatt mit Vollgenomsequenzierung analysiert. NEXTGEN entwickelte eine neue Technik für die langfristige Lagerung des genetischen Materials sowie neue Software zur Verbesserung der Tiervielfalt auf Betriebsebene durch Zuchtprogramme. Die Forscher formulierten auch eine allgemeine Richtlinie zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt in Tierbeständen. Schließlich untersuchte das Projekt die Tiere in Hinblick auf geeignete genetische Ressourcen innerhalb etablierter Rassen und Wildpopulationen. Die Forschungen von NEXTGEN werden landwirtschaftlichen Organisationen auf der ganzen Welt helfen, die Tiervielfalt in der Landwirtschaft zu schützen und zu fördern.

Schlüsselbegriffe

Nutztiere, Genomsequenzierung, genetische Vielfalt, landwirtschaftliche Produktivität, Vieh, Zucht

Entdecken Sie Artikel in demselben Anwendungsbereich

Wissenschaftliche Fortschritte
Klimawandel und Umwelt

22 Dezember 2020