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Exploring evolutionary links between dwarf galaxy types using distant Local Group late-type dwarfs

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Die Geheimnisse der Zwerggalaxien

Als Kinder überlegten viele von uns, woraus Sterne bestehen. EU-finanzierte Astronomen haben sich gefragt, wie sich die Galaxien zu den Hunderte von Milliarden Sternen, die wir sehen, gebildet und entwickelt haben.

Klimawandel und Umwelt

Wenn Astronomen Galaxien beobachten, die Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt sind, schauen sie in die Zeit zurück, in der die Sternensysteme vor Milliarden von Jahren erschienen sind. Diese Beobachtungen aus früheren Galaxien haben zu einem bemerkenswerten Einblick in das Wachstum der Galaxien geführt. Die ersten Galaxien bildeten sich als Zwerggalaxien und anschließend wuchsen diese zusammen, um größere Sternensystemen zu bilden, entsprechend der allgemein akzeptierten Theorie der "kalten dunklen Materie". Die kleinsten Galaxien rund um unsere Milchstraße sind nahe kugelförmige Zwerggalaxien und eventuell Reste der Galaxienentstehung. Weiter draußen sind etwas deformierte unregelmäßige Zwerggalaxien, die Neuankömmlinge in unserer galaktischen Nachbarschaft sein können. Die Astronomen, die am DWARFGALAXIES Projekt arbeiten, fragten sich, weshalb die nahen kugelförmigen Zwerggalaxien alle aus demselben "Sternentstehungszeug" bestehen, das man auch in weiter entfernten Zwerggalaxien findet. Sind kugelförmige und unregelmäßige Zwerggalaxien verschiedene Objekte? Oder können sie als Abkommen von ähnlichen Vorfahren betrachtet werden, die sich durch irgendeinen Mechanismus unterschiedlich entwickelt haben? Um Antworten auf diese Fragen zu finden, haben die DWARFGALAXIES-Astronomen die Leistung der riesigen Teleskope auf der ganzen Welt kombiniert. um die sogenannten Zwerggalaxien zu verstehen. Zwerggalaxien im Übergang besitzenEigenschaften, die zwischen Eigenschaften den kugelförmigen und den unregelmäßigen Zwerggalaxien liegen, und deshalb wird angenommen, dass sie sich im Stadium der Umwandlung von einer Art auf die andere befinden. Darüber hinaus haben die Forscher herausgefunden, dass kugelförmige Zwerggalaxien seltener geworden sind, während die unregelmäßigen Gegenstücke gedeihen. Dies ist der Punkt, von dem angenommen wird, dass er mit der Verteilung der Dunklen Materie am Rand der Milchstraße übereinstimmt. Die Forscher fanden Hinweise auf Ähnlichkeiten in der Art, wie Sterne verschiedener Altersstufen in Zwerggalaxien, unabhängig von der Art der Zwerggalaxie, verteilt sind. Auch die allgemeine Bewegung von Sternen in Zwergkugelsternhaufen scheinen jenen von unregelmäßigen Zwerggalaxien ähnlich zu sein, wenn man die Sterne in diesen letzteren Systemen betrachtet und nicht das Gas. Ihre Beobachtungen eröffnen weitere Fragen, die weiterverfolgt werden müssen. Sie bieten Ziele für zukünftige Teleskopanlagen wie den MOONS- Spektrographen am Very Large Telescope. In der Zwischenzeit werden die neuen Daten, die die Forscher erfassen, unser Verständnis von den Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei den Eigenschaften der verschiedenen Arten von Zwerggalaxie erweitern. Die Gaia Raummission liefert wertvolle Informationen über das, was vielleicht einmal die Rolle der Interaktion mit der Milchstraße bei der Gestaltung der nahen Zwerggalaxien war.

Schlüsselbegriffe

Zwerggalaxie, dunkle Materie, Milchstraße, Wasserstoffgas, Gezeitenwechselwirkung, chemische Zusammensetzung, Very Large Telescope, Gaia

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18 September 2005