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GFS validiert neue Methode zur Identifikation genetisch modifizierter Organismen

Die Einbeziehung von genetisch geänderten Organismen (sog. "GMO") in Grundnahrungsmittel wird in Europa immer stärker angefochten. Das größte Problem liegt in der Schwierigkeit der Unterscheidung von genetisch geänderten und traditionellen Arten. Die Gemeinsame Forschungsstell...

Die Einbeziehung von genetisch geänderten Organismen (sog. "GMO") in Grundnahrungsmittel wird in Europa immer stärker angefochten. Das größte Problem liegt in der Schwierigkeit der Unterscheidung von genetisch geänderten und traditionellen Arten. Die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission hat jetzt eine neue Bestimmungsmethode validiert, die den Schlüssel zur Entwicklung neuer Prüfmethoden zur Steigerung des Verbrauchervertrauens hinsichtlich der GMO darstellen könnte. Die Entwicklung dieser Methode erfolgte durch deutsche und schweizerische Wissenschaftler, und die Validierung durch die GFS bezog 29 Laboratorien in 13 verschiedenen Ländern ein. Die teilnehmenden Laboratorien erhielten Proben, denen kleinen Mengen Sojabohnen- und Maismehl-GMO (den am weitest verbreiteten GMO) beigemengt worden waren. Proben mit einem Gehalt von nur 2% GMO (als Sojabohne und als Mais) wurden korrekt und zweifelsfrei von allen Laboratorien identifiziert, womit die Gültigkeit dieser Prüfmethode bestätigt wurde. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Methode nur für GMO-Arten in der Rohsubstanz und nicht in Nahrungsmittelprodukten gilt. Außerdem gestattet sie zwar die Bestätigung des Vorhandenseins von GMO, ist jedoch keine quantitative Methode. Diesem ersten Erfolg bei der Validierung einer GMO-Prüfmethode folgen jetzt weitere Untersuchungen durch die GFS im Verlauf des Fünften Rahmenprogramms. Ziel ist die Entwicklung fortschrittlicherer, empfindlicherer Methoden sowohl zur Identifikation, als auch zur quantitativen Bestimmung von GMO.