RP5 auf Norwegen, Island und Liechtenstein ausgeweitet
Forscher aus Norwegen, Island und Liechtenstein können nun offiziell unter den gleichen Bedingungen wie EU-Forscher am Fünften Rahmenprogramm teilnehmen. Im Rahmen einer ähnlichen Vereinbarung wie der für das Vierte Rahmenprogramm leisten diese EWR-Länder einen Beitrag zum Haushalt des Programms und sind aus diesem Grund völlig mit den Aktivitäten des Programms, außer mit denen im Bereich der Kernforschung, assoziiert. Das Abkommen trat am 30. Juni 1999 in Kraft. Es sagt aus, daß RP5-Projekte, die Partner aus diesen Ländern einschließen, ab jetzt rechtlich zulässig sind. Vorschläge für die erste Runde der Aufrufe zur Vorschlagseinreichung wären jedoch aufgrund der Tatsache, daß Partner aus diesen Ländern an den Vorschlägen beteiligt waren, nicht abgelehnt worden, da die Kommission das Inkrafttreten dieses Abkommens erwartet hatte (sowie diejenigen bezüglich der Beitrittsländer aus Mittel- und Osteuropa). Die wissenschaftliche Bewertung der Vorschläge wurde also fortgeführt, in der Annahme, daß das Abkommen bereits in Kraft ist, wenn endgültige Entscheidungen zur Finanzierung getroffen werden.
Länder
Island, Liechtenstein, Norwegen