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Wie effektiv sind antimikrobielle Mittel in der Humantherapie ?

Die technischen Spezifikationen einer Ausschreibung für eine wissenschaftliche Bewertung des Einsatzes und der aktuellen Informationen betreffend den Einsatz von antimikrobiellen Mitteln in der Humantherapie in den Mitgliedstaaten sind jetzt im Amtsblatt der Europäischen Gemei...

Die technischen Spezifikationen einer Ausschreibung für eine wissenschaftliche Bewertung des Einsatzes und der aktuellen Informationen betreffend den Einsatz von antimikrobiellen Mitteln in der Humantherapie in den Mitgliedstaaten sind jetzt im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften verfügbar. Die Ausschreibung steht in Verbindung mit Plänen, ein Netzwerk für die epidemiologische Überwachung und die Kontrolle übertragbarer Krankheiten in der Gemeinschaft zu schaffen. Diese Bewertungen werden auch die Überwachungstätigkeiten, die im Rahmen des Programms zu AIDS und bestimmten anderen übertragbaren Krankheiten finanziert werden, berücksichtigen, wobei insbesondere die auf europäischer Ebene bereits koordinierten Überwachungsnetze besondere Aufmerksamkeit erfahren. Die in dieser Ausschreibung geplante Datenbank soll in das Gesundheitsüberwachungssystem für übertragbare Krankheiten innerhalb des europäischen Informationsnetzes für öffentliche Gesundheit (European public health information system network) integriert werden, das das technische Rückgrat des Netzes für die epidemiologische Überwachung und die Kontrolle übertragbarer Krankheiten darstellt. Gemäß dieser Ausschreibung geht es um die Bereitstellung von Informationen, nach Ländern aufgeteilt, über die in der Humanmedizin eingesetzte Menge der antimikrobiellen Mittel, über die Systeme zur Kontrolle ihres Verbrauchs, über Verscheibungsmuster und Bewertungssysteme betreffend die Angemessenheit ihrer Verwendung in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft. Unterzeichnerstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (Norwegen, Island, Liechtenstein), Zypern, Malta, die Türkei und die assoziierten mittel- und osteuropäischen Länder (Polen, Ungarn, Bulgarien, Rumänien, die Tschechische Republik, die Slowakei, Slowenien, Estland, Litauen und Lettland) sind in die Studie einzuschließen, sofern geeignete Informationen ohne unverhältnismäßig großen Einsatz erhältlich sind. Die Bewertung wird die Sammlung von Daten über den Einsatz von antimikrobiellen Mitteln beim Menschen in Krankenhäusern und auf Gemeinschaftsebene, zur Bereitstellung von Werkzeugen für einen Vergleich der in den verschiedenen Staaten zusammengestellten Daten sowie Vorschläge für ein standardisiertes System zur Überwachung der Verschreibung von antimikrobiellen Mitteln im Hinblick auf die Entwicklung von Interventionsstrategien umfassen. Eine Zusammenstellung von Vergleichsdaten über den Verbrauch der gebräuchlichsten antimikrobiellen Mittel, nach Ländern geordnet, unter Verwendung eines internationalen Klassifizierungssystems, um Trends zu überwachen und mögliche Verbindungen zwischen dem Verbrauch antimikrobieller Mittel und dem Anstieg/Rückgang resistenter Organismen aufzudecken, gehört außerdem dazu. Desweiteren werden Angaben zu der Existenz/Art der Überwachungssysteme für jedes Land betreffend die Verwendung antimikrobieller Mittel und über die Wirkung ihrer Verwendung im Hinblick auf die Entwicklung resistenter Organismen, einschließlich spezifischer Merkmale dieser Systeme sowie Kooperationsvereinbarungen, Ziel dieser Ausschreibung sein. Die Tätigkeiten sind über einen Zeitraum von 18 Monaten zu erbringen.Weitere Auskünfte erteilt: Europäische Kommission Dr. H. Buchow Direktion Öffentliche Gesundheit Referat "Seltene, übertragbare und neu auftretende Krankheiten" EUFO 3264 Euroforum Building L-2920 Luxemburg Fax +352-4301-33248