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BSE-Risikomaterial soll ab Oktober aus der Nahrungskette entfernt werden

Die Europäische Kommission hat einen Beschluß zur Entfernung aller spezifizierten BSE-Risikomaterialien aus der Nahrungskette angenommen, der am 1. Oktober in Kraft tritt. Der Beschluß wurde ermöglicht, da sich die Mehrheit für die auf der Ratstagung der Landwirtschaftministe...

Die Europäische Kommission hat einen Beschluß zur Entfernung aller spezifizierten BSE-Risikomaterialien aus der Nahrungskette angenommen, der am 1. Oktober in Kraft tritt. Der Beschluß wurde ermöglicht, da sich die Mehrheit für die auf der Ratstagung der Landwirtschaftminister am 19. Juni vorgeschlagene Entscheidung ausgesprochen hat. Spezifizierte Risikomaterialien (SRM) müssen ab Oktober in allen Mitgliedstaaten durch harmonisierte Vorschriften aus der Nahrungskette entfernt werden, wobei für die beiden Länder mit dem höchsten BSE-Risiko, dem Vereinigten Königreich und Portugal, besondere Maßnahmen gelten sollen. Darüber hinaus sind Drittländer aufgefordert, ein Dossier über das jeweilige länderbezogene geographische BSE-Risiko vorzulegen. Wird nicht schlüssig nachgewiesen, daß kein oder nur ein unbedeutendes BSE-Risiko besteht, gelten für Importe aus Drittländern ab dem 31. März 2001 dieselben Bestimmungen zur SRM-Beseitigung.

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