Studie über Haushaltssondermüll
Die Generaldirektion Umwelt benötigt eine Beurteilung von Erfahrungen auf nationaler Ebene bezüglich der Behandlung von gefährlichen Produkten, die voraussichtlich zu Haushaltsonderabfällen (HSA) werden, um Strategievorschläge in bezug auf die geeignete Behandlung solcher Produkte unter einer Lebenszyklus-Perspektive zu erstellen. Besondere Aufmerksamkeit soll dabei den gefährlichen Haushaltschemikalien (GHC) gewidmet werden. Es wurde eine Ausschreibung für eine Studie veröffentlicht, die sich auf die 15 Mitgliedstaaten und 2 beitrittswillige Länder beziehen soll. Die Studie soll folgende Aspekte behandeln: (1) Bestimmung der Produkte (Produktgruppen), die wahrscheinlich zu HSA werden; (2) Einschätzung, welche Mengen dieser Produkte, die zum Anfall von HSA führen, vermarktet werden, einschließlich der Bestimmung gefährlicher Substanzen, ihrer Mengen und Konzentrationen; (3) Anfertigung einer Übersicht über die gegenwärtige Behandlung von HSA, einschließlich einer Kosten-Nutzen-Aufstellung; (4) Beurteilung der Auswirkungen auf die Umwelt, die diese unter (1) bestimmten Substanzen haben, insbesondere in bezug auf die GHC unter einer Lebenszyklus-Perspektive; (5) Bestimmung von Möglichkeiten zur Verringerung der unter (4) festgestellten Auswirkungen, einschließlich einer Kosten-Nutzen-Aufstellung; (6) Durchführung von mindestens fünf Fallstudien über gebräuchliche GHC und vorhandene umweltfreundlichere Produkte, einschließlich einer Kosten-Nutzen-Aufstellung und einer Auflistung der Hindernisse und Förderungsmaßnahmen.Weitere Auskünfte erteilt (unter Angabe der Referenznummer ENV.D.3/ETU/2000/0052): Europäische Kommission rue de la Loi/Wetstraat 200 B-1049 Brüssel Frau G. Kent - GD ENV.3 Fax +32-2-2994449