Luxemburg ist zum Start bereit
Luxemburg wird Vollmitglied des Clubs der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA), der Forschungsarbeiten bezüglich neuer Nutzungsmöglichkeiten der Telekommunikationstechnologie im All betreibt. Das Großherzogtum hat sowohl durch seine Teilnahme an den internationalen Forschungsprogrammen Intelsat, Eutelsat und Eurocontrol als auch durch seine eigenen nationalen Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet bereits Erfahrungen im Bereich der Raumfahrttechnologie gesammelt. Nunmehr wird es Mitglied des Programms ARTES (Advanced Research in Telecommunications Systems - Fortgeschrittene Forschung im Bereich Telekommunikationssysteme). Im Rahmen des Programms ARTES werden verschiedene Anwendungen von Telekommunikationstechnologien untersucht, z.B. On-board-Verarbeitung, multimediale/internationale Informationsinfrastrukturen, fortgeschrittene Mobilfunksysteme, Fernunterricht, Fernmedizin, Telekonferenzen und Datenaustausch. Durch diese Arbeiten sollen neue Dienste für die fortgeschrittene Telekommunikation eröffnet werden. Außerdem soll die globale Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen im Bereich der Telekommunikationsindustrie durch diese Arbeiten erhalten bleiben. Luxemburgs Ministerin für Kultur, Höhere Bildung und Forschung, Erna Hennicot-Schoepges, und der Generaldirektor der ESA, Antonio Rodota, werden das formelle Abkommen im Rahmen einer Feier am 12. September im ESA-Hauptsitz in Paris unterzeichnen.
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