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Inhalt archiviert am 2022-12-07

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Liikanen ruft Pharmaindustrie zur Innovation auf

In der Pharmaindustrie sind weitere Innovationen erforderlich, wenn europäische Unternehmen die "Wettbewerbslücke" zu den in den USA beheimateten Unternehmen schließen wollen. So äußerte sich der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige EU-Kommissar Erkki Li...

In der Pharmaindustrie sind weitere Innovationen erforderlich, wenn europäische Unternehmen die "Wettbewerbslücke" zu den in den USA beheimateten Unternehmen schließen wollen. So äußerte sich der für Unternehmen und die Informationsgesellschaft zuständige EU-Kommissar Erkki Liikanen gegenüber wichtigen Vertretern der Pharmaindustrie am 11. Dezember in Brüssel. Zu den im Rahmen der Zusammenkunft erörterten Themen gehörte die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und der Industrie in Europa. "Die Gesellschaft wünscht und braucht eine ständige Versorgung mit innovativen Arzneimitteln. Wenn der Lohn für die Innovation den Richtigen zugute kommt, kann die Innovationstätigkeit sehr ergiebig sein", stellte Liikanen fest. "Aber die Regierungen und die Kommission sind auch den Patienten gegenüber verantwortlich, und es gilt ein wohl ausgewogenes Gleichgewicht zu finden." Die Zusammenkunft erfolgte im Anschluss an die Veröffentlichung eines von der Kommission in Auftrag gegebenen Berichts von Fachleuten auf dem Gebiet. Der Bericht "Globale Wettbewerbsfähigkeit in der Pharmaindustrie - eine europäische Perspektive" kommt zu einigen kritischen Schlussfolgerungen über die unterschiedliche Stärke von Pharmaunternehmen in Europa und in den USA. "Insgesamt hinkt Europa mit seinen Fähigkeiten zur Erzeugung, Organisation und Erhaltung von innovativen Prozessen, die zunehmend teurer und organisatorisch komplexer werden, hinterher", heißt es in dem Bericht. "Ein beachtlicher Unterschied zwischen Europa und den USA in den 90er Jahren war, dass die USA die Entwicklung einer neuen forschungsintensiven Industrie im Bereich der Biowissenschaften fortgesetzt haben, während Europa nicht in der Lage war, den Prozess der vertikalen Spezialisierung in den innovativsten Bereichen des Arzneimittelsektors zu beenden."

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