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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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EFR kommt europäischen Regionen zugute

Am 15. Januar hob der EU-Kommissar für Forschung Philippe Busquin in Lüttich, Belgien, bei einem Rundtisch-Gespräch zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung die wichtige Rolle hervor, die den Regionen zukomme, und betonte die Bedeutung der finanziellen Unterstützung. Da...

Am 15. Januar hob der EU-Kommissar für Forschung Philippe Busquin in Lüttich, Belgien, bei einem Rundtisch-Gespräch zur Unterstützung von Forschung und Entwicklung die wichtige Rolle hervor, die den Regionen zukomme, und betonte die Bedeutung der finanziellen Unterstützung. Das Rundtisch-Gespräch fand vor dem Hintergrund des abgeschlossenen Prometheus-Projektes statt, in dem die Entfaltung der wissenschaftlichen Revolution im 17., 18. und 19. Jahrhundert von der Mitte Europas bis hin zu seinen Grenzen untersucht wurde. Die Ergebnisse dieser Forschungsstudie seien hilfreich, da Europa vor der Herausforderung einer "dritten technologischen Revolution" stehe. Der Schlüssel zu einem nachhaltigen politischen Dialog für die kohärente und langfristige Unterstützung von Forschung und Innovation liegt nach Ansicht von Busquin in der Errichtung eines Europäischen Forschungsraums (EFR). Ziel des EFR sei es, sich den Herausforderungen, vor denen Europa und seine Regionen stünden, in kohärenter, entschlossener und langfristiger Form zu stellen. Der EFR richte sich an alle Regionen, da sie die Trägervon zügiger, effizienter und kohärenter Entwicklung bildeten. Sie würden durch strukturelle Aktionen, gezielte FTE-Aktionen sowie Aktionen für Infrastruktur, Netzwerke führender Forschungsgruppen und für die Mobilität der Forscher miteinander verbunden werden. Es würden verschiedene Formen der Zusammenarbeit angestrebt, um unternehmerische Aktionen von Seiten dynamischer Regionen, einschließlich interregionaler Netzwerke führender Forschungsgruppen, zu unterstützen, in denen Erfahrung und Beispiele für gute Praxis beispielsweise im Bereich des Technologietransfers ausgetauscht werden könnten. Die Regionen würden dabei sicherlich eine konstruktive Rolle spielen können, sagte Busquin. Busquin erinnerte die Teilnehmer an die in den Verträgen verankerte Rolle der Europäischen Kommission zur Verstärkung der wissenschaftlichen und technologischen Basis der Industrie der Europäischen Gemeinschaft und zur Förderung der Entwicklung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Ziel der Europäischen Kommission sei außerdem die Maximierung des Einflusses der öffentlichen Finanzierung Europas, fügte der EU-Kommissar hinzu. Dies sei einer der Gründe, warum der EFR Großprojekten, einem europäischen Netzwerk führender Forschungsgruppen, gezielten Projekten und strukturellen Aktionen Priorität einräume. Auf die Frage nach den Vorteilen staatlicher Hilfen im Vergleich zu Steuermaßnahmen zwecks Unterstützung der Forschung antwortete Busquin, beide seien unverzichtbar. Direkte Hilfen könnten beispielsweise die risikobehaftete experimentelle Forschung vereinfachen, während Steuersenkungen eine indirekte Maßnahme darstellten, die Investitionen anrege.

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