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Loyola de Palacio wiederholt die Bedeutung des Galileo-Projekts

Nach einem Treffen mit Antonio Rodotà, dem Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), erklärte die EU-Kommissarin für Energie und Verkehr, Loyola de Palacio, am 26. Januar, dass in den kommenden Wochen ein vorläufiges System zur Koordinierung aller erforderli...

Nach einem Treffen mit Antonio Rodotà, dem Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), erklärte die EU-Kommissarin für Energie und Verkehr, Loyola de Palacio, am 26. Januar, dass in den kommenden Wochen ein vorläufiges System zur Koordinierung aller erforderlichen Elemente eingerichtet werde, um das Galileo-Projekt voran zu bringen und in Betrieb zu nehmen. Dieser Schritt beinhaltet eine enge Zusammenarbeit zwischen der ESA, den Mitgliedstaaten und der Kommission. "Jetzt müssen wir zügig zur Entwicklungsphase übergehen", so de Palacio. Mit Galileo wird die Lücke eines in Europa initiierten globalen Ortungssystems geschlossen. Die USA verfügen bereits über GPS und auch das russische System Glonass wurde in Betrieb genommen. Beide Systeme stammen aus der Forschung für militärische Zwecke und sind ausschließlich mit Zustimmung der jeweiligen Militärbehörden verfügbar - welche gegebenenfalls auch zurückgezogen werden kann. Galileo hingegen wird von zivilen Einrichtungen betrieben werden. Nach Ansicht von de Palacio könnte das System das Leben der Bürger völlig verändern. Das System soll bis 2005 entwickelt und nach 2007 in Betrieb genommen werden.

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