Skip to main content
Weiter zur Homepage der Europäischen Kommission (öffnet in neuem Fenster)
Deutsch de
CORDIS - Forschungsergebnisse der EU
CORDIS

Article Category

Inhalt archiviert am 2022-12-21

Article available in the following languages:

Israelischer Hightech-Bereich sieht Potenzial für Erfolg im Bereich IST

Eines der vielen israelischen Hightech-Unternehmen, die nun am Fünften Rahmenprogramm teilnehmen, ist Optibase, das darauf spezialisiert ist, Lösungen für die Konvertierung von Contents für verschiedene Nutzerplattformen zu finden: ".wie die Übertragung von Video über Netzwerk...

Eines der vielen israelischen Hightech-Unternehmen, die nun am Fünften Rahmenprogramm teilnehmen, ist Optibase, das darauf spezialisiert ist, Lösungen für die Konvertierung von Contents für verschiedene Nutzerplattformen zu finden: ".wie die Übertragung von Video über Netzwerke mit Echtzeit-Streaming, damit keine Frames verloren gehen", erklärt der Vizepräsident des Unternehmens Yaniv Garty. Optibase ist ein börsennotiertes Unternehmen, das seit 1990 kontinuierlich gewachsen ist und nun 200 Mitarbeiter in Israel, den USA, dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Japan und China beschäftigt. 1999 erzielte das Unternehmen Umsätze in Höhe von 26 Millionen USD mit einem Nettogewinn von 4 Millionen USD. Es war zunächst am Vierten Rahmenprogramm (RP4) der Europäischen Kommission ab Ende 1997 beteiligt, und zwar mit einem Projekt, das sich auf Video-Komprimierung und Übertragungstechnologien konzentrierte. "Das Beste an dem EU-Rahmenprogramm ist die Möglichkeit, mit Partnern zu arbeiten, die schließlich unsere Kunden werden könnten", so Garty. Danny Lustiger, Corporate Controller von Optibase und EU-Projektkoordinator, stimmt ihm zu: "Das Beste, was wir von der Europäischen Kommission bekommen, ist, dass wir Partner aus großen europäischen Unternehmen treffen. Was sie tun, ist für unseren Erfolg wesentlich. Die Möglichkeit mit Partnern zu arbeiten, half uns, mit einem neuen Produkt herauszukommen, und es ist wertvoll, bereits in den frühen Produktphasen Kunden verpflichtet zu haben." Die Beteiligung des Unternehmens am RP4 hat ihm dabei geholfen, Partner für drei weitere Projekte im Bereich "Technologien der Informationsgesellschaft" (IST) des Fünften Rahmenprogramms der Kommission zu finden. Optibase koordiniert eines dieser Projekte mit dem Titel "VideoGateway", das zum Ziel hat, ein Gateway zwischen Standards, Formaten und Protokollen für Video-Streaming zu entwickeln. Kernstück des Projekts is "MGW", ein "intelligenter Media-Streaming-Server", der es ermöglicht, dass Inhalte auf separate Netze verteilt werden können, indem die Audio/Video Bit Rate, die Auflösung und das Format verändert werden. In einem weiteren Projekt, NexTV, wird Technologie für eine interaktive TV-Plattform unter Verwendung von MPEG-4-basierten Plattformen zusammen mit vorhandenen Infrastrukturen wie Kabel und Satellit entwickelt. Das Konsortium unter der Leitung von Philips umfasst Dienstanbieter, Verkäufer, Universitäten und Forschungsinstitute aus Europa, Asien und Amerika. Optibase bietet das Fachwissen in MPEG-4 und Streaming-Medien und entwickelt einen Back-end-Übertragungsserver. Auch im Projekt "Mambo" (multi-services management wireless network with bandwidth optimisation - drahtloses Netz für Mehrfachdienst-Management mit Bandbreitenoptimierung) bringt das Unternehmen sein Fachwissen über MPEG-4 ein und beschäftigt sich mit Video- und TV-Contents für Mobiltelefone. "Europa ist nicht nur beim Einsatz sondern auch bei der Umsetzung neuer Technologien führend", so Yaniv Garty. "[Und europäische] politische Maßnahmen sind wichtig für uns, denn wir müssen die Plattformen für diese Anwendungen definieren. Mehr Standardisierung und Betrieb, um Interoperabilität zu erreichen, sind der beste Weg zum Erfolg. Je früher die Branche lernt zusammenzuarbeiten, um so eher werden wir erfolgreich sein."

Mein Booklet 0 0