Neuartige Elektrode von EU-Projektpartnern entwickelt
Ein europäisches Projekt, das im Rahmen des Programms BRITE-EURAM des Vierten Rahmenprogramms der Europäischen Kommission finanziert wird, hat erfolgreich eine positive Hochleistungselektrode mit verbesserter Kapazität für Alkali-Batterien entwickelt. Die neue Elektrode basiert auf einer neuen Art von Nickelhydroxid und soll für Ni-MH-Batterien für Fahrzeuge mit Hybridantrieb verwendet werden. Die hohen Temperaturen, bei denen die Elektrode betrieben werden kann, und die zyklische Lebensdauer der Elektrode machen sie zu einem außerordentlich innovativen Projekt, so Projektkoordinatorin Dr. Maria-Luisa Soria gegenüber CORDIS-Nachrichten. "Für uns stellt dies ein Erfolg dar", so Dr. Soria. "Anfangs verfügten wir nicht über eine derartige Technologie, und wir konnten Prototypen entwickeln. Wenn einige Kunden an dieser Technologie interessiert sind, können wir ihnen diese anbieten. Als wir mit dem Projekt anfingen, waren wir dazu nicht in der Lage." An dem Produkt müssen sich jetzt die Hersteller beteiligen. Dr. Soria ist jedoch zuversichtlich, dass es gut aufgenommen wird, und zwar nicht nur als Bauteil für Fahrzeuge mit Elektro- und Hybridantrieb, sondern auch für spannungsumschaltbare Stromnetzsysteme mit einer Spannung von 14 V oder 42 V. Den Erfolg verdanken wir zum Teil der gesamteuropäischen Natur des Projekts, wodurch eine Koordination sowohl mit anderen Projekten als auch Fachleuten möglich war, so Dr. Soria. "Es war interessant, an einem solchen europäischen Programm teilnehmen zu können, da wir mit Fachleuten aus anderen Ländern zusammen arbeiten konnten. In unterschiedlichen Ländern ist es normalerweise nicht möglich, die Erfahrung für ein solches Projekt zu erhalten."