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Advancing Research and Cooperation Capacities of IHM NASU towards ERA

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Weiterentwicklung der Forschung in der Ukraine kommt voran

Ein EU-Projekt hat dabei geholfen, die Forschung eines ukrainischen Zentrums an den nationalen Bedürfnissen auszurichten und dessen Zusammenarbeit mit europäischen Wissenschaftlern zu stärken. Zu den Resultaten zählen eine Forschungsstrategie, die Bewertung des Instituts und ein erfolgreiches Heizungs- und Kühlungsvorhaben in der Stadt Bila Zerkwa.

Industrielle Technologien

Das Institut für Hydromechanik an der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (IHM NASU) ist ein führendes nationales Forschungszentrum, das sich auf Strömungsmechanik spezialisiert hat. Das Institut arbeitet gleichermaßen in vielfältigen Themenbereichen des Siebten Rahmenprogramms (RP7), dazu gehören Energie, Umwelt, Verkehr und Biotechnologie. Hier bieten sich Chancen für die europäische Zusammenarbeit. Das von der EU finanzierte Projekt "Advancing research and cooperation capacities of IHM NASU towards ERA" (ERAIHM) vereinte drei Partner und lief von November 2010 bis Mai 2013. Die Ziele beinhalten die Gewährleistung der Ausrichtung der Forschung am IHM NASU auf die nationalen Bedürfnisse sowie die Förderung der Kooperation mit europäischen Einrichtungen. Das Konsortium plante des Weiteren die Entwicklung von kapazitätsaufbauenden Schulungsmodulen am IHM NASU und die Bereitstellung eines Kommunikations-/Verbreitungsbaukastens. Die Projektmitglieder entwarfen eine Forschungsstrategie, welche die Bemühungen am IHM NASU mit den sozioökonomischen Bedürfnissen der Ukraine in Einklang bringen und überdies der Zusammenarbeit mit Europa zugute kommen soll. Die Strategie integrierte zwei Bewertungen: eine Evaluierung von Umfang und Qualität der Forschung am IHM und einen Überblick über Innovation in der Ukraine mit dem Schwerpunkt der wissenschaftlichen Forschung am IHM. Die Forschung untergestützte die Einbeziehung der Interessengruppen in den Innovationsprozess über ein maßstäbliches Backcasting-Teilprojekt. Die Initiative sollte bis 2030 in Bila Zerkwa ein nachhaltigeres Heizungs- und Kühlsystem erschaffen. An dem Unterprojekt in Form von Interviews, zwei Kreativitätsworkshops und individuellen Beratungen nahmen Vertreter der Stadt teil. Auf diese Weise zeigte ERAIHM, dass partizipative Methoden in der Ukraine erfolgreich sein und ukrainische Institutionen die Methoden übernehmen und anwenden können. So hat ERAIHM zum Kapazitätsaufbau am IHM NASU beigetragen. Diese Arbeit stärkte außerdem das Kooperationspotenzial mit anderen europäischen und ukrainischen Behörden.

Schlüsselbegriffe

Hydromechanik, Strömungsmechanik, Strömungslehre, Forschung und Zusammenarbeit, Heizung und Kühlung

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