Schwedischer Premierminister: Europa muss an die Spitze der neuen Technologie
Es ist wesentlich, dass Europa sich an der Spitze der neuen Technologie befindet, so der schwedische Premierminister Göran Persson bei seiner Ansprache zur Eröffnung eines IT-Seminars in Madrid am 6. März. Europas Weg zur wettbewerbsfähigsten wissensbasierten Wirtschaft der Welt führe über konzertierte Anstrengungen im Bereich Bildung, Forschung, neue Technologien, umweltfreundliche vernünftige Investitionen, verbesserte soziale Sicherheit und Gleichberechtigung, so Premierminister Persson. "(Am 23. und 24 März) werden die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union in Stockholm zusammentreffen. Dies ist die erste Gelegenheit, die Ziele, die wir in Lissabon gesetzt haben, weiterzuverfolgen. Wir werden der Bedeutung der Informationstechnologie für Wachstum und Beschäftigung besondere Beachtung schenken. Ich bin der Überzeugung, dass wir in unseren weiteren Bemühungen erfolgreich sein werden", versicherte der Premierminister. Persson betonte, dass Europa sein Potenzial im Bereich Informationstechnologie in vollem Umfang nutzen muss, wenn es seine Ziele erreichen soll. Er unterstrich auch die Vorteile für die Beschäftigung, die dieser Bereich bietet, und verwies auf die Situation in Schweden, wo die Beschäftigung im IT-Bereich in den letzten drei Jahren um mehr als ein Drittel im Vergleich zu einem Zehntel im privaten Bereich gestiegen ist. Heutzutage stehen 8,3 Prozent aller Arbeitsplätze in der EU mit der Informationstechnologie in Verbindung, so Premierminister Persson. Er fügte hinzu, dass diese Zahl voraussichtlich bis 2003 auf 13,4 Prozent ansteigen wird. Er drang jedoch auf weitere Bemühungen auf Seiten Europas und wies darauf hin, dass der Beitrag der Informationstechnologie zum wirtschaftlichen Output in den USA wesentlich höher sei als in Europa.
Länder
Schweden