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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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EU-Projekt erforscht Methoden zur Wasserreinigung

Dank eines vom Fünften Rahmenprogramm (RP5) der Europäischen Kommission geförderten europäischen Forschungsprojekts kann möglicherweise in den kommenden drei Jahren ein Prototyp eines Systems zur Filterung von gefährlichen Chemikalien aus Industrieabwässern realisiert werden. ...

Dank eines vom Fünften Rahmenprogramm (RP5) der Europäischen Kommission geförderten europäischen Forschungsprojekts kann möglicherweise in den kommenden drei Jahren ein Prototyp eines Systems zur Filterung von gefährlichen Chemikalien aus Industrieabwässern realisiert werden. Ziel des Renomem-Projekts ist es, eine Methode zu finden, mit der das Problem der bei Betriebsverfahren anfallenden großen Mengen von Abwässern, die oft mit umweltschädlichen Salzen belastetet sind, gelöst wird. Dies ist ein gemeinsames Problem vieler unterschiedlicher Industrien, wie beispielsweise der Nahrungsmittelherstellung und der Vorbereitung von Aluminium für den Flugzeugbau. Das Renomem-Konsortium bringt Partner aus Finnland, Deutschland, Italien und Israel zusammen. Sie untersuchen, wie diese kaustischen Moleküle durch eine neue spezielle Membran zur Nanofiltration durch Umkehrosmose vom Wasser getrennt werden können. "Die Technologie ist einzigartig, weil man die [Membran]-Eigenschaften an die geforderten Anwendungsbereiche anpassen kann", erklärte Moti Perry, einer der israelischen Projektpartner, gegenüber CORDIS-Nachrichten. In seinem Land habe das Projekt bereits die Aufmerksamkeit einer Reihe von Endverbrauchern auf sich gezogen, fuhr Perry fort. Beispielsweise seien Mekerot - ein bedeutendes Wasserversorgungsunternehmen in Israel - sowie die israelische Flugzeugindustrie und das Unternehmen Agfa Europa, das zum Drucken Aluminiumplatten verwendet, an dem System interessiert. Ein solches Projekt auf den Weg zu bringen, wäre auch ohne das RP5 möglich gewesen, doch mit wesentlich mehr Schwierigkeiten, sagte Perry. "Der Vorteil des Netzwerks ist, dass man selbst in der Laborphase Stellung nehmen kann."

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