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EU will Netz von Wirtschaftsforschungsinstituten errichten

Die Europäische Kommission fordert zur Einreichung von Vorschlägen zur Errichtung eines europäischen Netzes von Wirtschaftsforschungsinstituten auf. Das Europäische Prognosenetzwerk (EPN) soll aus führenden Forschungsinstituten der EU-Mitgliedstaaten bestehen. Das EPN soll d...

Die Europäische Kommission fordert zur Einreichung von Vorschlägen zur Errichtung eines europäischen Netzes von Wirtschaftsforschungsinstituten auf. Das Europäische Prognosenetzwerk (EPN) soll aus führenden Forschungsinstituten der EU-Mitgliedstaaten bestehen. Das EPN soll dazu beitragen, das Verständnis der Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftspolitik im Euro-Gebiet zu verbessern, die analytische Basis für politische Entscheidungen im Bereich Wirtschaft im Euro-Gebiet zu verbreitern und die Sichtbarkeit der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) in den Mitgliedstaaten zu erhöhen. Zur Erreichung dieser Ziele wird das EPN eine unabhängige, gründliche gemeinsame Beurteilung der wirtschaftlichen Lage erstellen, um die politischen Schlüsselprobleme im Euro-Gebiet zu ermitteln. Die Errichtung und Arbeit des EPN sollen den politischen Entscheidungsträgern, den Wirtschaftsteilnehmern und der breiten Öffentlichkeit zugute kommen. Die Kombination einer einheitlichen Währungspolitik mit dezentralisierter Wirtschaftspolitik führt zu einem neuen wirtschaftlichen Umfeld mit Folgen für das Verhalten der politischen Entscheidungsträger wie auch der Wirtschaftsteilnehmer. Deshalb müssen die wesentlichen Wirtschaftszusammenhänge neu beurteilt und verlässliche Indikatoren entwickelt werden. Die Kommission ist der Ansicht, dass eine hochwertige, unabhängige und maßgebliche Analyse durch die Forschungsgemeinschaft ein wertvoller ergänzender Beitrag zur Beurteilung der Wirtschaftslage und des Politikbedarfs durch politische Entscheidungsträger und Wirtschaftsteilnehmer im Euro-Gebiet ist. Das Netzwerk erstellt jährlich zwei Berichte, die auf einem expliziten Ansatz für das gesamte Euro-Gebiet basieren. Die Berichte enthalten eine gründliche Analyse, stichhaltige Schlussfolgerungen und abgestimmte Ansichten zu politisch relevanten Themen. Die Berichte gliedern sich in folgende Teile: - eine eingehende Analyse der Wirtschaftslage und -aussichten einschließlich qualitativer Prognosen; - eine Prüfung der politischen Fragen in Schlüsselbereichen; - thematische Analysen mit Hauptgewicht auf den wirtschaftlichen Merkmalen des Euro-Gebiets. Die Teilnehmer des Netzwerks werden für einen Zeitraum von drei Jahren ausgewählt; die Verträge werden von der Kommission jährlich abgeschlossen. Die für das Programm bereitgestellten Mittel belaufen sich jährlich auf höchstens 300 000 Euro.Weitere Auskünfte sind unter folgender Website abrufbar: URL: http://europa.eu.int/comm/economy_finance/tenders/call0105.htm(öffnet in neuem Fenster) oder alternativ bei: Europäische Kommission Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen Referat C3 Rue de la Loi/Wetstraat 200 B-1049 Brüssel Fax +32-2-299 35 05 E-mail: servaas.deroose@ec.europa.eu

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