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Studie über die Anruflokalisierung in Mobilnetzen

Die GD Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission hat eine Ausschreibung für eine Studie über die Anruflokalisierung in Mobilnetzen im Hinblick auf den effizienteren Einsatz von Notdiensten mit der Rufnummer 112 veröffentlicht. In Anbetracht der zunehmenden Verfügba...

Die GD Informationsgesellschaft der Europäischen Kommission hat eine Ausschreibung für eine Studie über die Anruflokalisierung in Mobilnetzen im Hinblick auf den effizienteren Einsatz von Notdiensten mit der Rufnummer 112 veröffentlicht. In Anbetracht der zunehmenden Verfügbarkeit von Technologien zur Lokalisierung in Mobilnetzen werden die für Katastrophenschutz zuständigen Behörden sowie die Nutzer fordern, dass Informationen zur Anruflokalisierung automatisch an die Notdienstzentralen weitergeleitet werden. Die Kommission hat einen entsprechenden Vorschlag zur Erhöhung der Effizienz von Notdiensten mit der Rufnummer 112 vorgelegt, und zwar in Zusammenhang mit ihren Vorschlägen für einen neuen verordnungsrechtlichen Rahmen. Eine erhöhte Sicherheit kann jedoch nicht durch eine Verletzung der Grundsätze des Schutzes der Privatsphäre erreicht werden. Die Kommission spricht sich in Bezug auf die Nutzung der Lokalisierungsdaten für Datenschutz und Gewährleistung der Privatsphäre aus. Um einen effizienteren Einsatz der Notdienste - unter Nutzung der Lokalisierungsdaten - zu realisieren, ist eine Koordinierung zwischen den betroffenen Parteien erforderlich. Deshalb hat die Kommission eine Initiative eingeleitet und eine "Koordinierungsgruppe im Hinblick auf den Zugang von Notdiensten zu Lokalisierungsinformationen" (CGALIES) eingerichtet, an der die maßgeblichen Beteiligten mitwirken, deren Aufgabe darin besteht, die Einzelheiten der Durchführung zu klären. Um die Arbeit der CGALIES zu unterstützen, ist die Durchführung einer Studie dringend erforderlich. Diese Studie soll die Auswirkungen von technischen Entwicklungen und Marktentwicklungen (einschließlich maßgeblicher internationaler Normen, Marktentwicklung und Nutzerperspektiven) ausführlich untersuchen. Außerdem soll die Studie Empfehlungen für die zu verfolgende Politik im Hinblick auf die Nutzung von Lokalisierungsdaten durch Notdienste und auf Fragen der Privatsphäre der Anrufer geben sowie Vorschläge für die entsprechende technische Vorgehensweise liefern. Als Frist für den Abschluss der Arbeiten ist eine Dauer von vier Monaten vorgesehen.Weitere Auskünfte erteilt: Europäische Kommission Generaldirektion Informationsgesellschaft Direktion A Herr Y. Domzalski BU 33 6/55 Rue de la Loi/Wetstraat 200 B-1049 Brüssel Tel.: +32-2-296 82 09/70 Fax: +32-2-296 83 93