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Inhalt archiviert am 2024-05-28
The implementation of international criminal justice: Deciphering a (more effective) way forward through the competing tensions

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Auf dem Weg zu einem wirksameren internationalen Strafrechtssystem

Die Rechtsmechanismen des internationalen Strafrechtssystems sind Ursache erheblicher Spannungen. Auch ihrer effektiven Umsetzung steht eine Vielzahl von Problemen im Wege, wodurch eine Erfüllung der Erwartungen der internationalen Gemeinschaft erschwert wird.

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts IMECAJ (The implementation of international criminal justice: Deciphering a (more effective) way forward through the competing tensions) werden die bestehenden Strukturen und deren Entstehungsprozess untersucht. Bei den Projektaktivitäten wurde der angewandten Rechtslehre und den strukturellen Entwicklungen in Bezug auf verschiedene internationale Rechtsmechanismen besondere Beachtung geschenkt. Auch zur Frage, wie und inwiefern sich die untersuchten Entwicklungen auf die Arbeit von Partnerinstitutionen auswirken, und zur Frage, als wie effizient deren Arbeit wahrgenommen werden, wurde ein Großteil der geplanten Forschungsarbeiten bereits fertiggestellt. Mit dem Projekt wurden im Wesentlichen vier Ziele verfolgt. In Bezug auf die ersten drei wurden bereits beträchtliche Fortschritte erzielt. Diese sind die Identifizierung und Untersuchung der wesentlichen derzeit vorherrschenden Ziele für Mechanismen im internationalen Strafgerichtswesen, die Analyse der größten Spannungen, die durch den "Juridifizierungsprozess" entstehen, welcher mit der Umsetzung dieser Mechanismen und des derzeitigen internationalen Strafrechts einhergeht, und die Bestimmung angemessener Maßnahmen und Orientierungsmarken zur Erreichung der Rechtswirksamkeit dieser Mechanismen. In der letzten Projektphase wurden die Forschungsergebnisse angepasst, um so das vierte Ziel zu erreichen: die Formulierung von Ansätzen für mögliche zukünftige Initiativen zur Schaffung eines effektiveren internationalen Strafrechtssystems. Zu den Projektarbeiten zählte auch die Zusammenarbeit mit institutionellen Gerichtshöfen (insbesondere in Den Haag), Regierungsbehörden, Nichtregierungsorganisationen, Rechtsgelehrten, Berufspraktikern und anderen interessierten Interessensvertretern. Dank der Anstrengungen fand ein Wissenstransfer statt; außerdem wurden (in Zusammenarbeit mit Forschern auf EU-Ebene und darüber hinaus) gemeinsame Forschungsergebnisse erzielt und veröffentlicht sowie Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt. Durch IMECAJ wurden Einfluss und Betrachtung verschiedener Aspekte des spezifischen Forschungsschwerpunktes des Projekts ausgeweitet. Die Projektergebnisse sind darauf ausgerichtet, dass sie umfassenderes Wissen schaffen, mit welchem sich ein effizienteres internationales Strafrechtssystem schaffen lässt.

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