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Neue Organisation sorgt für Wettbewerbssteigerung auf dem Fachzeitschriftenmarkt

SPARC (Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition) und LIBER, der Hauptverband der wichtigsten Forschungsbibliotheken in Europa, haben den Start von SPARC Europe angekündigt. Die Organisation verfolgt das Ziel, den Wettbewerb auf dem europäischen Fachzeitschriftenma...

SPARC (Scholarly Publishing and Academic Resources Coalition) und LIBER, der Hauptverband der wichtigsten Forschungsbibliotheken in Europa, haben den Start von SPARC Europe angekündigt. Die Organisation verfolgt das Ziel, den Wettbewerb auf dem europäischen Fachzeitschriftenmarkt zu erleichtern und Unterstützungsinitiativen einzuführen, die genau auf die europäischen Forschungs- und Bibliotheksgemeinschaften abgestimmt sind. SPARC Europe wird mit der internationalen SPARC-Organisation mit Sitz in Washington DC, USA, zusammenarbeiten, wird aber auch auf Europa konzentrierte Initiativen unter der Leitung eines europäischen Verwaltungsrats und eines Programmverantwortlichen mit Sitz in Europa entwickeln. Eine Kerngruppe europäischer Mitglieder, einschließlich einer Anzahl von aktuellen SPARC-Mitgliedern, wird die Arbeit unterstützen. SPARC ist eine Vereinigung von Forschungsbibliotheken, Bibliothekenverbänden und Forschungsinstitutionen, die einen vermehrten Wettbewerb im Bereich des Verlagswesens für wissenschaftliche Zeitschriften fördern. Die Mitgliedschaft in SPARC Europe steht nationalen und Hochschulbibliotheken, Bibliothekenverbänden und Forschungsinstituten in Europa offen. "SPARC Europe wird die europäischen Forschungs- und Bibliothekengemeinschaften befähigen, eine selbstbewusste Rolle zu übernehmen, um das komplexe Problem des Verfahrens für hochwertige Fachzeitschriften anzugehen", so Elmar Mittler, Präsident von LIBER. "Die maßgeschneiderten Unterstützungs- und Informationsprojekte von SPARC Europe, seine Partnerschaften mit wissenschaftlichen Gemeinschaften und akademischen Institutionen sowie die Förderung des Wettbewerbs auf dem Markt werden zu konstruktiven Lösungen führen, was die Krise der wissenschaftlichen Zeitschriften angeht." Die wissenschaftliche Kommunikation an sich sei international, meint Rik Johnson, Unternehmensdirektor von SPARC, und daher müssten Lösungen für die Probleme, die sie bedrohen, es auch sein. "Die Mitglieder von SPARC Europe sind in der einmaligen Position, das Bewusstsein für die Probleme bei den Wissenschaftlern in ganz Europa zu steigern, während sie gleichzeitig in einen globalen Kontext eingebunden sind und realisierbare Alternativen anbieten", meinte er.