Nachhaltigkeit als Markenzeichen des EFR
Nachhaltigkeit sollte ein Markenzeichen des Europäischen Forschungsraums (EFR) sein, schreiben Erik Fellenius und Ingvar Andersson im Abschlussbericht der Konferenz "Bridging the gap: Sustainability, research and sectoral integration" ("Überbrückung der Kluft zwischen Nachhaltigkeit, Forschung und der Integration verschiedener Disziplinen"). Diese fand im Mai in Stockholm (Schweden) unter der schwedischen Ratspräsidentschaft statt. "Das bestehende Fünfte Rahmenprogramm für Forschung und die Umsetzung des Europäischen Forschungsraums (EFR) fügen der nachhaltigen Entwicklung eine wichtige Dimension hinzu. [...] Es gibt jedoch eine Kluft zwischen der Forschung und dem notwendigen Handeln im Bereich Umwelt und nachhaltige Entwicklung. Der Europäische Forschungsraum sollte dazu beitragen, diese Kluft zu überbrücken. Dies trifft insbesondere auf die neuen Initiativen zur Staatsführung (Governance) zu, ein Konzept das besonders gut geeignet ist, dieses Problem zu lösen", so heißt es in dem Abschlussbericht. Insbesondere empfahl die Konferenz, dass Forscher zu nachhaltiger Entwicklung beitragen sollten, indem sie ihre Forschungsbemühungen auf sechs Trends konzentrieren, die dieser entgegen wirken: Bekämpfung des durch Treibhausgase verursachten Klimawandels, Entwicklung einer effizienten Verwaltung natürlicher Ressourcen, einschließlich der Trennung des Wirtschaftswachstums vom Verbrauch der Ressourcen, Schutz der öffentlichen Gesundheit, einschließlich des Schutzes vor der Wirkung von Chemikalien, Entwicklung von Landnutzung und Verkehr, die eine nachhaltige Mobilität ermöglichen, Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung und Armut sowie Erforschung der Auswirkungen einer alternden Gesellschaft. Sechs Bereiche sollen in Zukunft näher untersucht werden: - Gesundheit und Umwelt - die Herausforderung durch Chemikalien in unserer Gesellschaft; - Klimawandel - eine Herausforderung für den Bereich Verkehr; - nachhaltige Entwicklung und weltweiter Handel; - Klimawandel - hin zu einer energieeffizienten Gesellschaft; - Informations- und Kommunikationstechnologie; - grünere Landwirtschaft - Herausforderungen für eine neue ländliche Wirtschaft. Der Abschlussbericht ruft auch zu einer langfristigen Forschung auf, die die drei Säulen der Nachhaltigkeit vereint: Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft. Eine neue Art von Forschung müsse ein Gleichgewicht zwischen Innovation, Chancen und Risiken schaffen, so der Bericht.cherche doit érogramas cientnovation, les opportunités e
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