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50 Millionen Euro für 14 Städte zur Verbesserung des städtischen Nahverkehrs

Die Europäische Kommission hat die Namen der 14 Städte bekannt gegeben, die von 50 Millionen Euro im Rahmen der CIVITAS-Initiative des Fünften Rahmenprogramms profitieren werden. Die Mittel sollen die Durchführung ehrgeiziger, innovativer und integrierter Maßnahmen für die gru...

Die Europäische Kommission hat die Namen der 14 Städte bekannt gegeben, die von 50 Millionen Euro im Rahmen der CIVITAS-Initiative des Fünften Rahmenprogramms profitieren werden. Die Mittel sollen die Durchführung ehrgeiziger, innovativer und integrierter Maßnahmen für die grundlegende Verbesserung des Nahverkehrs in diesen Städten ermöglichen. Die beteiligten Städte werden Technologien einsetzen und Maßnahmen umsetzen, mit denen die Energieeffizienz verbessert und die Verwendung "sauberer" Kraftstoffe gefördert werden soll, um die Verkehrsüberlastung und Umweltverschmutzung zu bekämpfen. Ziel ist es, die Entwicklung einer attraktiven Alternative zur Nutzung von Autos für private Zwecke zu fördern. Fünf Städte aus den Beitrittsländern haben sich bereit erklärt, der Gruppe beizutreten. Die einzuführenden Maßnahmen umfassen: - die Schaffung neuer Verkehrsinformations- und -managementsysteme; - die Einführung eines "umweltfreundlichen" Fahrzeugbestands für den Güter- und Personenverkehr; - Kampagnen zur Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel; - ein auf Umweltschutzüberlegungen basierendes Tarifsystem für die Nutzung des öffentlichen Straßen- und Wegenetzes bzw. für das Parken; - die Schaffung von Zonen in der Innenstadt, die "umweltfreundlichen" Fahrzeugen vorbehalten sind. "Nur mit neuen Konzepten können die durch den Verkehr bedingte wachsende Umweltverschmutzung und die Verkehrsüberlastung in den Städten erfolgreich bekämpft werden", so Loyola de Palacio, die für Energie und Verkehr zuständige Kommissarin. "Die Kommission unterstützt gern die Pilotstädte finanziell, die bereit sind, die Wirksamkeit einer integrierten Aktion zu demonstrieren", erklärte sie. Die ausgewählten Städte sind: Aalborg, Barcelona, Berlin, Bremen, Bristol, Cork, Göteborg, Graz, Lille, Nantes, Rom, Rotterdam, Stockholm und Winchester. Die Gemeinschaft wird 35 Prozent der Mittel für die von den Pilotstädten vorgeschlagenen Projekte bereitstellen. Die übrigen Kosten werden von den Städten selbst getragen. Die fünf "assoziierten Städte", die sich freiwillig an dem Programm beteiligen, sind Bukarest, Gdynia, Kaunas, Pécs und Prag. Die Ergebnisse der Projekte werden unabhängig bewertet und diese Bewertung wird die Grundlage eines für andere Städte bestimmten Leitfadens für bestmögliche Verfahren liefern. Die Kommission beabsichtigt, die Initiative auf der Grundlage dieser ersten Erfahrung im Jahr 2003 erneut zu starten und ihre Zusammenarbeit mit den betreffenden Städten im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs fortzusetzen.