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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Kommissionsmitglieder schlagen engere Kontakte mit Drittländern im Hochschulbereich vor

Die europäischen Kommissionsmitglieder Viviane Reding und Chris Patten haben dem Kollegium am 18. Juli eine Mitteilung über die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Drittländern im Bereich der Hochschulbildung vorgelegt. Diese verstärkte Zusammenarbeit soll vor allem durch ei...

Die europäischen Kommissionsmitglieder Viviane Reding und Chris Patten haben dem Kollegium am 18. Juli eine Mitteilung über die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Drittländern im Bereich der Hochschulbildung vorgelegt. Diese verstärkte Zusammenarbeit soll vor allem durch einen stärkeren Austausch sowie durch die Förderung Europas als Kompetenzzentrum erreicht werden. Um den Austausch mit Drittländern zu fördern, strebt die Kommission an, Vereinbarungen mit Drittländern zu schließen. Die Vereinbarungen sollten Folgendes vorsehen: Anreize zur Gründung multilateraler Hochschulpartnerschaften, in deren Rahmen die Inhalte der von den Gaststudierenden zu besuchenden Veranstaltungen festgelegt werden und die Anerkennung der im Ausland verbrachten Studienzeiten sichergestellt wird. Die Kommission schlägt ebenfalls Möglichkeiten für eine virtuelle Mobilität zur Ermöglichung des Fernunterrichts vor. Um den Austausch von Studierenden zu erleichtern, hält die Kommission es für angebracht, die Zahl der Langzeitstipendien für Studierende aus Drittländern zu erhöhen, die ihr gesamtes Studium an Hochschulen der Europäischen Union absolvieren möchten. Hierbei geht es darum, für junge Leute, die ohnehin ins Ausland gegangen wären, Anreize zu schaffen, nach Europa zu kommen. Die Kommission beabsichtigt, für die Gemeinschaft als Kompetenzzentrum zu werben. Sie schlägt vor, eine Werbeinitiative zu starten, in deren Rahmen die Vorzüge einer Ausbildung in der Union herausgestellt werden, und europäische Studien in Drittländern zu fördern. Dies könnte durch den Ausbau des Netzes von Studienzentren der Europäischen Union und von Jean-Monnet-Lehrstühlen geschehen. Die Kommission will auch die Einführung gemeinsamer Studiengänge in mehreren europäischen Hochschulen und gemeinsamer Abschlüsse im Bereich "europäische Integration" fördern. Ein Pilotprogramm für Lateinamerika wird ein System der Postgraduierten-Stipendien auf den Weg bringen, um es künftigen Entscheidungsträgern in Lateinamerika zu ermöglichen, engere Kontakte zu Europa zu knüpfen. Für das Programm könnten ca. 40 Millionen Euro bereitgestellt werden. Die in der Mitteilung vorgeschlagenen neuen Strategien werden soweit möglich im Rahmen der bestehenden Programme und des bestehenden Haushaltsrahmens finanziert werden.

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