GFS ebnet den Weg für den EFR
Dr. Barry McSweeney, Generaldirektor der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (GFS), und Professor Lucio Bianco, Präsident des Consiglio Nazionale delle Ricerche (CNR, nationaler Forschungsrat), haben ein Abkommen über Zusammenarbeit unterzeichnet, das dazu beitragen soll, den Weg in Richtung Schaffung eines Europäischen Forschungsraums (EFR) zu ebnen. Der CNR ist Italiens wichtigste Forschungsorganisation, die sowohl exploratorische als auch angewandte Forschung durchführt. Dieses Abkommen konzentriert sich auf die Forschung in folgenden Bereichen: Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung, Lebensmittelwissenschaft und Biomedizin, Sicherheit von Informatiksystemen, Messtechnik sowie sozioökonomische und vorausschauende Forschung. Auf Arbeitsebene wird die Zusammenarbeit der beiden Organisationen die Durchführung von gemeinsamen Projekten unter Verwendung derselben Forschungsinfrastruktur umfassen sowie den vorübergehenden Austausch von wissenschaftlichem Personal, gemeinsame Workshops, Konferenzen und Schulungskurse und die doppelte Ausarbeitung wissenschaftlicher Dokumente und Veröffentlichungen. Die Zusammenarbeit zwischen GFS und CNR ist bereits ziemlich intensiv, es bestehen nahezu 100 Forschungsverträge und -partnerschaften, an denen beide Organisationen beteiligt sind. Die GFS will die Entwicklung des EFR entschieden voran bringen, indem sie Netzwerke in Bereichen aufbaut, in denen europäisches Handeln als notwendig empfunden wird. Das Abkommen mit dem CNR ist Teil des Ziels der GFS, seine Verbindungen zu den wichtigsten Forschungseinrichtungen der EU auszubauen. Ähnliche Abkommen wurden bereits mit TNO in den Niederlanden, VTT in Finnland und CSIC in Spanien unterzeichnet.