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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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Parlament stimmt über Änderungen von Vorschlägen für RP6 ab

Das Europäische Parlament wird auf Vorschlag des Ausschusses für Industrie, Außenhandel, Forschung und Energie am 14. November über 600 Änderungen der Vorschläge der Kommission für das Sechste Rahmenprogramm (RP6) abstimmen. Die vorgeschlagenen Änderungen werden vom französis...

Das Europäische Parlament wird auf Vorschlag des Ausschusses für Industrie, Außenhandel, Forschung und Energie am 14. November über 600 Änderungen der Vorschläge der Kommission für das Sechste Rahmenprogramm (RP6) abstimmen. Die vorgeschlagenen Änderungen werden vom französischen MdEP und Vorsitzenden des Ausschusses für Industrie, Außenhandel, Forschung und Energie Gérard Caudron in Form von zwei Berichten vorgelegt. Der zum RP6 verfasste erste Bericht fällt unter das Mitentscheidungsverfahren und der zweite zu Euratom im RP6 unter das Beratungsverfahren. Der Parlamentsausschuss empfiehlt, die MdEP sollten den Haushalt für das RP6 von 16,270 Milliarden Euro verabschieden, befürwortet aber eine Umverteilung der Haushaltsmittel, einschließlich der Zuteilung von 15 Prozent des Haushalts für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Ausschuss schlägt außerdem vor, die Gesamtstruktur des Rahmenprogramms dahingehend zu ändern, dass es aus einem umfassenden Programm besteht, das sich aus acht Unterprogrammen, den vorrangigen Themenbereichen, zusammensetzt. Der Ausschuss betont, dass sich die im Rahmen des RP6 durchgeführte Forschung auf Bereiche konzentrieren sollte, in denen der "europäische Mehrwert" deutlich wird. In seinem Bericht hebt Gérard Caudron besonders die Bedeutung der Zuteilung von Fördermitteln für bestimmte Prioritäten hervor, wie beispielsweise Maßnahmen zur Förderung der Grundlagenforschung und der Mobilität von Forschern. Dies würde unter anderem bestehende Hindernisse aus dem Weg räumen und neue Anreize schaffen, um die Rückkehr europäischer Forscher, die vorübergehend außerhalb der EU tätig sind, zu fördern. Der Ausschuss würde darüber hinaus die Verpflichtung zur Beteiligung von Frauen an der Forschung und die Einbeziehung der Bewerberländer begrüßen.

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