Britische Regierung reagiert auf Gesetzeslücke zum Klonen von Menschen
Nach der Entscheidung des obersten britischen Zivilgerichts vom 15. November, wonach das Klonen von Menschen in der derzeitigen Rechtsprechung des Landes nicht berücksichtigt ist, hat die britische Regierung eine zweigleisige Strategie angenommen, um sicherzustellen, dass die ersten europäischen Experimente zum Klonen von Menschen nicht im Vereinigten Königreich unternommen werden. Erstens legt die Regierung gegen die Entscheidung des obersten Zivilgerichts Berufung ein. Die höchste rechtliche Instanz des Landes und damit noch über dem obersten Zivilgericht ist das Oberhaus. Zweitens kündigte der britische Gesundheitsminister Alan Milburn an, dass dem Parlament in der letzten Novemberwoche eine neue Gesetzgebung vorgelegt werde. Die Entscheidung wurde von dem italienischen Fortpflanzungsmediziner Dr. Severino Antinori als Chance betrachtet, sein Programm zum Klonen von Menschen im VK durchführen zu können, da das Klonen von Menschen hier effektiv nicht länger illegal wäre.