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Inhalt archiviert am 2022-12-21

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UNIDO-Forum fordert weitere Fortschritte im Bereich E-Economy in Mittel- und Osteuropa sowie in den neu assoziierten Staaten

Auf einem regionalen Forum über "eProductivity and Qu@lity" (E4PQ), das am 22. und 23. November in Warschau (Polen) stattfand, kam man zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit mit EU-Programmen entscheidend sein wird für den Erfolg der Initiative "E4PQ" der Vereinten Nationen. ...

Auf einem regionalen Forum über "eProductivity and Qu@lity" (E4PQ), das am 22. und 23. November in Warschau (Polen) stattfand, kam man zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit mit EU-Programmen entscheidend sein wird für den Erfolg der Initiative "E4PQ" der Vereinten Nationen. Mit dieser Initiative sollen die Länder Mittel- und Osteuropas (MOEL) und die neu assoziierten Staaten (NAS) auf die E-Economy vorbereitet werden. Das Ziel dieses Forums, das von UNIDO (Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung) in Zusammenarbeit mit dem polnischen Wirtschaftsministerium organisiert wurde, bestand darin, das Regionalprogramm E4PQ zu überprüfen, um die Produktivität und Qualität in den MOEL und NAS durch die Nutzung hoch entwickelter Technologien zu fördern. Auf dem Forum wurde empfohlen, länderspezifische E-Business-Initiativen wie beispielsweise den Aktionsplan "eEurope Plus" der Europäischen Kommission, mit dem die Nutzung neuer Informationstechnologien in den beitrittswilligen Ländern gefördert werden soll, bei der Fertigstellung und Umsetzung des Programms E4PQ in Betracht zu ziehen. Auch sprach man auf diesem Treffen die Empfehlung aus, mögliche Synergien und Kooperationen innerhalb der EU und in anderen Regionen, wie die EU-Initiativen für die Technologien der Informationsgesellschaft (IST), Benchmarking und KMU (kleine und mittlere Unternehmen), zu verfolgen, um das Programm E4PQ durch multilaterale Zusammenarbeit zu fördern. Ferner stellte man fest, dass eine Verbesserung der E-Business-Praktiken sowohl in den NAS als auch in den MOEL den Prozess der Integration in die EU unterstützen wird. Man solle Maßnahmen treffen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation durch die Nutzung von E-Solutions zu steigern. So soll für einen fließenden Erweiterungsprozess und einen leichteren Übergang in eine E-Economy gesorgt werden. Allerdings wurde die Warnung laut, das Programm E4PQ sei ohne finanzielle Unterstützung zum Scheitern verurteilt. Das Programm solle eine Zusammenarbeit zwischen UNIDO, EU, MOEL und NAS beinhalten. Auf dem Forum wurde außerdem darauf hingewiesen, dass die Region, auch wenn sich ihre Produktivität verbessert, doch auch weiterhin unter dem Niveau der EU-Mitgliedstaaten bleibt. Es wurde festgestellt, dass die KMU den potenziellen Nutzen von E-Solutions für die Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität nicht klar erkennen. Man kam zu dem Schluss, dass die Unternehmen und insbesondere die KMU neue Geschäftsmodelle und techniken entwickeln müssen, um sich an die E-Economy anzupassen und von der Schaffung neuer Märkte profitieren zu können. Das Programm E4PQ wurde erstmals im Oktober 2000 von UNIDO-Generaldirektor Carlos Magariños verkündet. Man hofft, dass das Programm zur Schaffung einer regionalen Struktur für Qualität und Produktivität in der Industrie führen wird, wobei die Betonung auf der Anwendung webbasierter Technologien liegen soll. Auf einem Treffen zwischen Magariños und dem Präsidenten der Europäischen Kommission Romano Prodi im März 2001 wurde das Programm E4PQ als ein Bereich der möglichen Zusammenarbeit zwischen UNIDO und der EU in Betracht gezogen.

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